Mit rund 2.600 Eingriffen jährlich zählt das Krankenhaus zu den erfahrensten Einrichtungen im Bereich der Endoprothetik. Schon bisher lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer nach einer Hüftoperation bei nur zwei bis drei Tagen – deutlich unter dem österreichweiten Schnitt.

Die neue tagesklinische Variante geht noch einen Schritt weiter: Unter klar definierten Voraussetzungen können Patientinnen und Patienten am selben Tag operiert und wieder nach Hause entlassen werden. Möglich machen das moderne Operationsmethoden, schonende Narkoseverfahren sowie präzise abgestimmte Abläufe. Ergänzt wird dies durch individuell angepasste Schmerztherapie und eine engmaschige Nachbetreuung.

Der Mensch im Mittelpunkt

Im Zentrum dieser Entwicklung steht vor allem eines: die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten. Die Vorteile der tagesklinischen Versorgung liegen klar auf der Hand. Ein kürzerer Aufenthalt im Krankenhaus reduziert das Risiko von Infektionen, während die frühzeitige Mobilisierung die Heilung beschleunigt und Komplikationen vorbeugt.

Nicht zu unterschätzen ist auch der persönliche Faktor: Wer die erste Nacht nach dem Eingriff bereits in den eigenen vier Wänden verbringt, fühlt sich oft schneller erholt. Wichtig dabei: Das Angebot richtet sich gezielt an Personen in gutem Allgemeinzustand, mit ausreichender Mobilität vor der Operation und entsprechender Unterstützung im häuslichen Umfeld.

Innovation mit gesellschaftlichem Mehrwert

Neben den individuellen Vorteilen bringt das Modell auch klare Pluspunkte für das Gesundheitssystem: Kürzere Wartezeiten auf Operationen und geringere Kosten durch den Wegfall stationärer Aufenthalte machen die tagesklinische Versorgung auch volkswirtschaftlich attraktiv.

Als Teil der Vinzenz Kliniken Wien verfolgt das Krankenhaus damit konsequent eine Strategie, die auf moderne, ressourcenschonende Medizin setzt. Gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der ambulanten Versorgung in Wien geleistet.