Die Pfadfindergruppe 38 ist verzweifelt, wie das Schreiben von Beiratsmitglied Stefan Zimmermann deutlich macht. “Unsere Gruppe steht derzeit vor einer der größten Herausforderungen ihrer 65-jährigen Geschichte: Nach der unerwarteten Schließung unseres Pfadfinderheims im Pfarrzentrum Penzing müssen wir dringend neue Räumlichkeiten erwerben, um unsere Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk fortzuführen.”

Neues Heim geplant

Gesagt, getan? Das ist nicht so einfach. Zwar planen die Pfadfinder “den Kauf eines neuen Heimes in unmittelbarer Nähe unseres bisherigen Standorts”. Allerdings betont Zimmermann: “Zur Finanzierung der Immobilie und den notwendigen Renovierungen benötigen wir € 150.000 an Spenden.” Viel Geld.

1.300 Kinder & Jugendliche

Immerhin haben mehr als 1.300 Kinder und Jugendliche aus dem 14. Bezirk in den vergangenen Jahrzehnten die Freizeit bei den Pfadfindern verbracht. Daher könne man “dieses Projekt als wichtige Investition in die Jugendarbeit Penzings” sehen.

Kleine & große Spenden

Auf der Homepage Heimkauf 38er sieht man, wofür gespendet werden kann. Die Größen reichen von 250 Euro für den “Wegbereiter” bis zu 2.500 Euro für den “Alleskönner”. Aktuell sind schon 70.000 Euro eingegangen.