Von Müdigkeit nach den Ballnächten keine Spur: Bestens gelaunt zeigten sich unter anderem Gabriela Benesch und Erich Furrer, Kult-Figaro Erich Joham, Bäckermeisterin Doris Felber, Malerin Maria Lahr, Model Beatrice Turin sowie Unternehmerin Andrea Fendrich. Gemeinsam stimmten sie sich mit sichtlicher Vorfreude auf einen Abend ein, der kulinarisch wie auch musikalisch einiges zu bieten hatte.
Heringsschmaus mit Geschichte – und viel Bühne
Dass der Marchfelderhof-Heringsschmaus längst Kultstatus hat, hat auch historische Gründe. Hausherr Peter Großmann erinnerte daran, dass bereits zu Beginn des Ersten Weltkrieges die Zeiten für Künstler alles andere als einfach waren. Viele prominente Vertreter der Szene folgten damals der Einladung von Urgroßmutter Bocek, um ihren legendären Heringssalat zu genießen. Als Dank verwandelten Burgtheater- und Opernstars die Marchfelderhof-Bühne spontan in ein klingendes Podium.
Von Avocado-Tatar bis Wallerfilet
Und weil es im Marchfelderhof schon lange nicht mehr nur beim klassischen Heringssalat bleibt, zeigten sich auch zahlreiche Opern- und Theatergrößen begeistert: Natalia Ushakova und Thomas Weinhappel, Bühnenbildner Manfred Waba, Schauspielerin Daniela Ziegler und Gerhard Ernst sowie die Theaterdirektoren Stefan Mras und Sissy Boran ließen sich kulinarische Raffinessen wie Avocado-Tatar, Granatapfel-Bismarckheringssalat mit Currycreme, Feigen-Shrimps-Salat mit Dillen-Mousseline, pannonische Fischsuppe und gebratenes Wallerfilet mit Mandelbutter schmecken.
Fastenzeit? Die Gäste zittern schon…
Für einen besonders augenzwinkernden Moment sorgten die Haubenköche Robert Letz und Heinz Hanner. Während sie aufmerksam die Weindegustation von Promi-Winzerin Katharina Baumgartner begleiteten, wurde mit einem Schmunzeln festgestellt: „Man merkt, so mancher Gast zittert der Fastenzeit bereits entgegen.“
Schmäh, Musik und Bilgeri im Mittelpunkt
Durch den Abend führte gewohnt unterhaltsam und pointiert Dieter Chmelar – natürlich inklusive herzlicher Gratulation an Reinhold Bilgeri, der sein 60-jähriges Bühnenjubiläum feierte. In bester Plauderlaune tauschten die beiden humorvolle Anekdoten aus dem reichen Leben des heute 75-jährigen Musikers, Literaten, Drehbuchautors und Filmemachers aus. „Der muss ja schon mit fünf Jahren auf der Bühne gestanden sein“, witzelte Gary Lux.
Bilgeri selbst bedankte sich auf die schönste Art: musikalisch. Mit seinen größten Hits wie „Desperado“, „Video Life“ und „Forever in Love“ riss er das Publikum mit – darunter Musicalsänger Gernot und Stella Kranner sowie Tony Wegas.
Spontanes Duett sorgt für Gänsehaut
Zum absoluten Höhepunkt entwickelte sich ein spontanes Duett mit Sopranistin Iva Schell. Gemeinsam verwandelten sie den Gobelin-Saal bis spät in die Nacht in eine mitreißende Konzertbühne – von „Big Spender“ über „Somewhere Over the Rainbow“ bis „For Sentimental Reasons“.
Doch damit war noch lange nicht Schluss: Vize-Miss Austria Sandra Bleidt, Stargeigerin Barbara Helfgott und Sängerin „Alpen-Lydia“ Kelovitz waren sich einig: „So schnell entkommt uns der Vorarlberger nicht!“ Als krönender Abschluss musste daher noch der Bilgeri-Klassiker „Some Girls Are Ladies“ her.
Ausgelassener Faschingsausklang mit vielen Gästen
Beim fröhlichen Faschingsfinale im Marchfelderhof feierten außerdem Kabarettistin Edith Leyrer, Unternehmerinnen Jacqueline Lugner und Kathi Stumpf, Moderator Alexander Rüdiger und Influencer Martin Riznar genussvoll mit. Fazit: Fischig, feucht-fröhlich und voller Schmäh – so geht Faschingsausklang auf Marchfelderhof-Art.

Magic Christian und Maria Lahr | ©Monika Fellner

Beatrice Turin, Martin Ritznar und “„Alpen-Lydia“ Kelovitz | ©Monika Fellner

Tony Wegas und Alexander Rüdiger | ©Monika Fellner