Innere Stadt: Die Rückkehr des Donnerbrunnens

ÖVP INnere Stadt

Als der Donner­brunnen im Jahr 1739 das erste Mal eröffnet wurde, gab es noch keine Vereinigten Staaten von Amerika und auch keine Französische ­Revolution. Die legendäre Kaiserin Maria Theresia trat im Folgejahr ihren Dienst als Herrscherin an. So konnte den Brunnen im Lauf der ­Geschichte nichts erschüttern. 1913 wurde darüber diskutiert, den Brunnen zu versetzen, was aber an einem Gutachten von Otto Wagner scheiterte.

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Neue Garage

Im Zuge der Bauarbeiten für die Garage unter dem Neuen Markt und die damit verbundene Umgestaltung des Platzes wurde der Brunnen abgetragen, jetzt wird er wieder an seiner ursprüng­lichen Stelle aufgebaut. „Aufmerksamen Innenstädtern ist es bestimmt auch schon aufgefallen: Der Donnerbrunnen kehrt Stück für Stück auf den Neuen Markt zurück“, freut sich Bezirks­vorsteher Markus Figl. Bis dort wieder Wasser sprudelt und sich Passanten und Touristen erfrischen, vergeht noch etwas Zeit. Für Herbst 2022 ist die Fertigstellung geplant. Die Bezeichnung Donnerbrunnen geht auf den Schöpfer und Architekten Georg Raphael Donner zurück, der den Brunnen entwarf. Die eigentlich richtige Bezeichnung ist Providentiabrunnen, benannt nach der römischen Göttin der Vorsehung.