Kindergarten-Demo Wien: Mehr Personal gefordert

(C) zVg: Auf der Kindergartendemo im Votivpark machen die Pädagogen auf die prekäre Situation aufmerksam.

Bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal – dafür geht das Personal der Wiener Kindergärten am Dienstag, 12. Oktober, und am Donnerstag, 14. Oktober, auf die Straße. Aufgrund der Kindergarten-Demo kommt es am Dienstag zu vereinzelten Schließungen von Kindergärten.

Private Kindergärten demonstrieren am Dienstag

(c) zVg: Gewerkschaft und Betriebsräte der privaten Kindergärten riefen zur öffentlichen Betriebsversammlung mit anschließender Kundgebung auf.

Die Betriebsräte der Privatkindergärten und Horte sowie die Gewerkschaft lud am Dienstag, 12. Oktober, zu einer öffentlichen Betriebsversammlung samt Kundgebung in den Votivpark ein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindergärten demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal in den Kindergärten. Zwischen 06:00 Uhr und 12:30 uhr bleiben u.a. die Privakindergärten der Träger KIWI, Kinderfreunde oder der St. Nikolaus-Stiftung geschlossen. Betriebskindergärten sind von den Schließungen nicht betroffen.

Kindergarten-Demo am Donnerstag vor Bildungsministerium

(c) zVg: Auch am Donnerstag wird demonstriert. Nicht wie am Dienstag im Votivpark, sondern vorm Bildungsministerium.

Während am Dienstag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der privaten Betreuungseinrichtungen auf die prekäre Situation aufmerksam machen, demonstrieren die städtischen Pädagoginnen und Pädagogen am Donnerstag. Der Protest findet ab 08:00 Uhr vor dem Bildungsministerium statt. Die Kindergärten der Stadt bleiben am 14.10. geöffnet, allerdings findet nur ein eingeschränkter Betrieb statt.

Die Demonstration unter dem Motto „Jetzt gibt’s Wirbel“ möchte lautstark auf die Anliegen der Kindergärten aufmerksam machen. Von der Bundesregierung fordern die Demonstrierenden unter anderen eine Erhöhung des Budgets für den elementaren Bildungsbereich um 1%, Start einer Ausbildungsoffensive und bessere Arbeitsbedingungen. Dazu zählen u.a. kleinere Gruppengrößen und mehr Personal für die Kindergärten.