Rund zehn Lehrlinge organisieren dabei sämtliche Abläufe selbstständig: von der Kassa über den Verkaufsraum bis hin zu Warenbestellungen, Lagerorganisation, Inventur und Abschreibungen. Unterstützt werden sie von erfahrenen Führungskräften, die Entscheidungen im Tagesgeschäft treffen die Lehrlinge allerdings eigenständig.

Verantwortung statt Zuschauen

Das Projekt soll den jungen Mitarbeiter:innen die Möglichkeit geben, ihr Wissen praktisch anzuwenden und wichtige Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln. Besonders im Fokus stehen Eigeninitiative, Teamarbeit und selbstständiges Arbeiten.

„Hier werden nicht einfach für eine Woche die Rollen getauscht. Unsere Lehrlinge übernehmen echte Verantwortung und erleben den Handel so, wie er wirklich ist.“

…erklärt PENNY Österreich Geschäftsführer Niko Karras. Wer selbst eine Filiale führe, entwickle ein ganz anderes Verständnis für Abläufe und Organisation.

Auch Floridsdorfs Bezirksvorsteher Georg Papai zeigte sich vom Projekt beeindruckt. Besonders positiv sei, dass engagierten Lehrlingen bei PENNY langfristige Karrierewege bis ins Management offenstehen.

Kreative Ideen sollen Umsatz steigern

Zusätzliche Motivation bringt ein interner Verkaufswettbewerb: Drei Tage lang versuchen die Lehrlinge mit eigenen Ideen die Verkaufszahlen ihrer Filiale zu erhöhen. Dabei setzen sie etwa auf Verkostungen oder kreative Warenpräsentationen.

Auch das PENNY-Führungsduo Johannes Greller und Niko Karras schaut persönlich in der Wiener Filiale vorbei.

Vom Lehrling zur Führungskraft

Dass die Lehre bei PENNY echte Karrierechancen bietet, zeigen zwei beeindruckende Beispiele aus dem Unternehmen.

So begann Jennifer Mastalir ihre Laufbahn als Lehrling und ist heute Vertriebsmanagerin mit Verantwortung für mehrere Filialen und dutzende Mitarbeiter:innen. Besonders wichtig sei ihr heute die Förderung junger Talente.

Auch Sara Kotb startete ihre Karriere mit einer Lehre im Handel. Mittlerweile verantwortet sie große Teile von Wien und Niederösterreich und führt mehr als 700 Mitarbeiter:innen. Für sie zeigt ihre eigene Geschichte, welche Möglichkeiten eine Lehre bieten kann, wenn junge Menschen gefördert werden.