Maskenpflicht geht in ‚Sommerpause‘

(C) Unsplash: Mit 1. Juni verabschiedet sich die Maskenpflicht in die Sommerpause.
(C) Unsplash: Mit 1. Juni verabschiedet sich die Maskenpflicht in die Sommerpause.

Am Dienstagvormittag präsentierten Verfassungsministerin Karoline Edstadler und Gesundheitsminister Johannes Rauch das weitere bundesweite Vorgehen gegen die COVID-19-Pandemie. Weiterhin bleibt die Impfpflicht ausgesetzt und neue Lockerungen rund um die Maskenpflicht wurden angekündigt.

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Pause für Maskenpflicht

FFP2-Masken bieten einen hohen Schutz vor dem COVID-19-Virus. Sie filtern bis zu 94% aller Partikel aus der Atemluft. Das verpflichtende Tragen dieser Maske wurde schrittweise zurückgefahren. Mit 1. Juni soll bundesweit die Maskenpflicht nur mehr im „vulnerableb“ Bereich – sprich Spitäler – gelten. „Die Maskenpflicht pausiert“, so der Gesundheitsminister. „Aber sie wird wiederkommen.“

Ab 1. Juni ist das Tragen der Maske im Lebensmittelhandel, Trafiken, Banken und öffentlichen Verkehrsmittel bundesweit ausgesetzt. Mit Herbst soll die Maske wieder zurückkommen. Sollten jedoch die Infektionszahlen ansteigen, werde man dementsprechend reagieren und die Maskenpflicht vorzeitig wieder einführen. Bekanntermaßen halten sich Viren selten an Ferienpläne.

Impfpflicht und Auffrischungsimpfung

Die allgemeine Impfpflicht gegen das COVID-19-Virus bleibt weiterhin ausgesetzt. Man setze allerdings alles daran, um möglichst viele Menschen bis zum Herbst zur Impfung zu bewegen.

Für den Herbst sei weiters ein Aufruf zur Auffrischungsimpfung – also der 4. Stich – geplant. Für Risikopatienten und Personen ab 80 Jahren besteht bereits eine Empfehlung für die 4. Impfung.

Wiener Sonderweg

Wien wird auch nach dem 1. Juni weiter auf die FFP2-Maske setzen. „Die Gesundheit der Bevölkerung ist für uns immer noch das Wichtigste“, sagte Bürgermeister Ludwig. Wien sei in der Pandemie durch seinen konsequenten Weg stets auf der sicheren Seite gewesen, so Ludwig weiter. Die Maske muss künftig unverändert in Öffis, Apotheken, Ordinationen von niedergelassenen Ärzten sowie in Spitälern getragen werden. Zuvor hatte sich der Stadtchef mit Expert und dem Medizinischen Krisenstab zur aktuellen Corona-Situation beraten.