Mit App gegen Mikorplastik und Co

Gute Entscheidung braucht gute Information – für die Gesundheit und die Umwelt.

Mikroplastik & Co

Zahnpasta, Weich­spüler, Gemüse­aufstrich oder ­Tagescreme: Was ist wirklich drin an Konservierungsstoffen, Mikroplastik oder Emulgatoren? Und: Will man das alles? Eine praktische App ist beim ­Einkaufen hilfreich. Hat man CodeCheck ­heruntergeladen, dann geht es im Handumdrehen. Einfach im Drogerie- oder Supermarkt das Handy zücken, App aufrufen, den Barcode eines ­Produkts scannen. Sofort ­erscheint eine Liste mit den Inhaltsstoffen – und der ­Information, wie bedenklich oder unbedenklich sie für Mensch und Umwelt sind. Mikroplastik, hormonell wirksame Chemikalien oder Zutaten, die die Hautbarriere schwächen ­können, lassen sich so meiden.

Im spannenden Selbstversuch habe ich fast alle Gesichts­cremen in einem Drogeriemarkt gescannt – und gesehen, dass nur wenige rundherum unbedenklich sind. Vom ausufernden Verpackungsmüll ganz zu schweigen. Eine gute Creme hat sich dann sogar um günstiges Geld gefunden (€ 6,95/50 ml) und sie kommt zudem in einem Glastiegel und ­Naturkarton daher. Als Konsumentin freut mich das: Meine Wahl tut mir selbst gut, belastet die Umwelt weniger als andere Alternativen und ist ein Signal für die Hersteller. Mehr gute Tipps auf: nachhaltig-wien.at