Wenn Naomi Kalwil erzählt, wird es bunt wie das Leben selbst. Nicht nur auf der Leinwand, sondern auch zwischen den Zeilen. Die Malerin, Autorin und leidenschaftliche Beobachterin des Lebens lädt zu einer Lesung, die ebenso berührt wie unterhält – und dabei ganz nebenbei beweist, dass Kunst keine Alters-, Genre- oder Schubladengrenzen kennt.

Über die Liebe und das Leben

Am Freitag, dem 16. Jänner 2026, um 17 Uhr wird das Bezirksmuseum Simmering zum literarischen Wohnzimmer. Naomi Kalwil liest eigene Texte über die Liebe, das Leben und die kleinen Absurditäten dazwischen. Warmherzig und mit einem feinen Blick für das Ungewöhnliche nimmt sie ihr Publikum mit auf eine Reise durch Gedankenwelten, Erinnerungen und Beobachtungen. Gitarrenklänge begleiten die Lesung und verleihen den Worten zusätzlichen Zauber. Der Eintritt ist frei, ein Geschenk an alle, die Literatur und tiefe Gedanken lieben.

Eine Erzählerin in Wort und Bild

Naomi Kalwil ist vieles: Art-Brut-Künstlerin, Autorin, Fantastin mit „kan Brettl vorm Kopf“. Ihre Welt ist bunt, nicht schwarzweiß, und genau das spiegelt sich auch in ihren Texten wider. Geboren 1954 in Wien als Tochter von Holocaust-Überlebenden, lebte sie zwölf Jahre in Israel, war in zwölf Berufen erfolgreich und fand erst später zur bildenden Kunst. Heute zählt sie zu den markanten Stimmen zwischen Art Brut und Phantastischem Realismus, ihre Werke hängen auch im Jüdischen Museum Wien.

Im Rahmen von Kunst.Platz.Simmering

Die Lesung findet im Rahmen der Ausstellung „Kunst.Platz.Simmering“ der St. Lukas Gilde Wien statt. Ein passender Ort für eine Künstlerin, die Kunst als lebendigen Dialog versteht. Das Bezirksmuseum am Enkplatz bietet dafür die ideale Bühne: offen, nahbar und mitten im Bezirk. Wer Naomi Kalwil erleben möchte, sollte sich diesen Termin vormerken. Denn wenn sie liest, erzählt sie nicht nur, sie teilt das Leben.

Naomi Kalwil: Über die Liebe und das Leben
16. Januar 2026, 17 Uhr
Bezirksmuseum Simmering
www.artbrutnaomikalwil.com