Lesen beflügelt die Fantasie – und Vorlesen ganz besonders. Unter dem Motto „Vorgelesen zu bekommen ist die beste Motivation, selbst lesen zu wollen“ startet die Anmeldung für den Österreichischen Vorlesetag 2026. Bereits zum neunten Mal lädt die bundesweite Initiative dazu ein, Bücher, Gedichte oder Kurzgeschichten mit anderen zu teilen. Der große Vorlesetag findet heuer am Donnerstag, 26. März 2026, statt.

Eine Initiative für alle Generationen

Der Österreichische Vorlesetag richtet sich an wirklich alle: Schulen und Kindergärten, Bibliotheken, Vereine, Unternehmen, aber auch Familien, Nachbarschaften oder Einzelpersonen können mitmachen. Jede Form des Vorlesens vor Publikum zählt als Vorleseaktion – egal ob im Klassenzimmer, im Gemeindesaal oder im kleinen Kreis im Grätzl. Wichtig ist nur, die Aktion online zu registrieren.

Ziel der Initiative ist es, die Freude am Lesen zu stärken, Sprachkompetenz zu fördern und Gemeinschaft erlebbar zu machen. Denn gemeinsames Zuhören schafft Nähe – unabhängig vom Alter.

Mitmachen lohnt sich

Wer seine Vorlesung anmeldet, profitiert gleich mehrfach: Die ersten 10.000 Anmeldungen erhalten das jährlich erscheinende Vorlesebuch kostenlos zugesandt. Außerdem werden alle öffentlichen Vorlesungen laufend online gesammelt und sichtbar gemacht. Ein Blick auf das Vorjahr zeigt, wie groß die Begeisterung ist: 2025 wurden österreichweit knapp 11.000 Vorleseaktionen registriert.

Hier geht’s zur Anmeldung!

Kreative Beiträge von Schülerinnen und Schülern

Eine besondere Mitmach-Aktion kam heuer vom Bundesministerium für Bildung: Schülerinnen und Schüler konnten eigene Texte für das Vorlesebuch 2026 einreichen. Die drei besten Geschichten werden im neuen Vorlesebuch abgedruckt – eine schöne Bühne für junge Schreib-Talente.

Tipps für ein gelungenes Vorlesen

Wer noch unsicher ist, wie man richtig vorliest, findet praktische Tipps von Schauspieler und Sprechtrainer Martin Schwanda online. Ob Betonung, Tempo oder Pausen – oft sind es kleine Kniffe, die Geschichten lebendig machen.