Ein Jahr unterwegs, fast 35.000 Kilometer auf der Straße und ein vierzig Jahre alter VW-Bus als treuer Begleiter: Der Wiener Journalist Lukas Matzinger und seine Partnerin Olivia Wimmer haben sich auf eine Reise gewagt, die selbst erfahrene Weltenbummler staunen lässt. In ihrem Buch „Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht“ erzählen sie von einer Fahrt von Wien bis nach China – und wieder zurück.
Was als Reise begann, wurde zu einer packenden Reportage über Begegnungen, Grenzerfahrungen und die überraschende Gastfreundschaft entlang einer Route, die durch einige der politisch heikelsten Regionen der Welt führte.
35.000 Kilometer durch Risikogebiete
Mit ihrem betagten VW-Bus rollten Matzinger und Wimmer quer durch Zentralasien. Die Strecke führte sie unter anderem durch Kirgisistan, Tadschikistan und Pakistan – Regionen, die viele Reisende eher meiden.
Dabei sammelten sie Erinnerungsstücke und Geschichten, die man kaum erfinden könnte: etwa blutverschmierte Trikots von kirgisischen Polospielern, Ziegelsteine aus dem ehemaligen Haus Osama bin Ladens im pakistanischen Abbottabad oder bakterielle „Souvenirs“ aus Tadschikistan.
Doch nicht immer verlief die Reise problemlos. Auch Tage im Polizeigewahrsam in Belutschistan gehören zu den Erfahrungen, die das Paar auf seinem Weg machen musste.
Die schönsten Begegnungen am Ende der Welt
Gerade dort, wo Landschaft und politische Lage besonders rau erscheinen, machten Matzinger und Wimmer ihre eindrucksvollsten Erfahrungen.
Immer wieder trafen sie auf Menschen, die ihnen trotz Sprachbarrieren und kultureller Unterschiede mit großer Offenheit begegneten. Fremde teilten ihr Essen, boten Schlafplätze an und erzählten ihre Lebensgeschichten.
„Vor zwei Jahren kannten wir die wenigsten dieser Orte“, sagt Lukas Matzinger rückblickend. „Der beste Plan nützt ja nicht, wenn man dann nicht bereit ist, seiner Witterung zu folgen.“
Abenteuer, Reportage und Reiseroman
Mit „Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht“ ist eine Mischung aus Reisetagebuch, Reportage und Abenteuerroman entstanden. Das Buch schildert nicht nur spektakuläre Erlebnisse, sondern auch den Alltag auf der Straße – von kaputten Motoren bis zu unerwarteten Freundschaften.
Für Leserinnen und Leser bietet die Geschichte einen Blick in Regionen, die sonst selten aus nächster Nähe erzählt werden – und zeigt, wie viel Mut, Neugier und Improvisationstalent eine Reise quer durch die halbe Welt erfordert.
Ein Wiener Aufbruch in die Ferne
Was als persönliche Expedition begann, ist heute eine literarische Reise geworden. Matzinger und Wimmer nehmen ihr Publikum mit auf eine Route, die zeigt: Hinter jeder Grenze warten Geschichten – und oft auch Menschen, die Reisende willkommen heißen.
Wer selbst ein Stück dieser außergewöhnlichen Fahrt erleben möchte, kann bereits in die Leseprobe hineinblättern.
Gewinnspiel
Wir verlosen 3 Exemplare von “Ohne Kalaschnikow schlaf ich schlecht“!


Olivia Wimmer und Lukas Matzinger | ©Olivia Wimmer
