Da hat der Glücksengel auch ein bisschen mitgeholfen. Vor allem aber war es dem Einsatz der Blaulicht-Mitarbeiter zu verdanken, dass eine Liesingerin in höchster Not gerettet werden konnte. Denn sie war im Schlafzimmer ihrer Wohnung zusammengebrochen, ihr Ehemann versuchte eine erste Reanimation. Und hat Gott sei Dank den Notruf betätigt …
Lebensrettende Ersthelfer
Denn die Bezirksinspektoren Richard S. und Markus D. vom Stadtpolizeikommando Liesing hatten den Funkspruch während einer Schwerpunkt-Kontrolle gehört. Und sofort reagiert, als sich das Wort “Reanimation” hörten. Sie melden sich sofort und fuhren umgehend zu der Frau, obwohl sie keinen Defibrillator bei sich hatten. Trotzdem übernahmen sie die Reanimationsmaßnahmen und führten eine Herzdruckmassage durch.
Abwechselnde Herzmassage
Bald wurden sie von Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr unterstützt – abwechselnd wurde das Herz der regungslosen Patienten massiert. Bis auch ein Team der Berufsrettung in der Wohnung eintraf und die Reanimationsmaßnahmen übernahm. Nach rund 20 Minuten kontinuierlicher Reanimation konnte durch Notfallsanitäter Martin M. und einem Sanitäter wieder der Puls festgestellt werden.
Versorgung im AKH
Nach der Ersthilfe funktionierte auch die Rettungskette im Universitätsklinikum AKH perfekt – nach der intensivmedizinischen Versorgung der Liesingerin geht es ihr besser und sie kann in den kommenden Tagen das Spital verlassen. Sie dankt den Einsatzkräften, die so gut zusammengespielt haben, aufs Herzlichste.