Salzburg in Ehren, aber mit Wien kann die Mozartstadt nicht mithalten. Mit 8.591.281 Gäste im Vorjahr kann die Bundeshauptstadt auf 63,4 % Marktanteil verweisen. Salzburg kommt hier als Nummer zwei auf 13,5 % (1.831.637 Gäste). Über eine Million schafft auch noch Innsbruck (1.071.090) mit 7,9 % Marktanteil. Unter ferner liefen Graz (832.243 und 6,1 %), Linz (604.815), Klagenfurt (245.474) und Bregenz (219.068).

20 Millionen Nächtigungen

Wien bringt es bei den Nächtigungen auf einen noch größeren Anteil: 20.092.646 Nächtigungen bei 69,1 % Marktanteil. Damit zeigt sich, wer der Haupt-Tourismusmotor in Österreich ist. Wiewohl der Städtetourismus am gesamten Aufkommen nur rund 18 % beiträgt. Hier ist natürlich der Wintertourismus ausschlaggebend.

Wesentlicher Impuls

Ein Vorteil der Städte ist die ganzjährige Verfügbarkeit. „Städtetourismus ist stark von Kultur geprägt und steht für standortgebundene Arbeitsplätze. Durch Spillover-Effekte beschert er auch Branchen wie dem Handel einen kräftigen Impuls, den unsere Wirtschaft derzeit mehr denn je braucht“, so WienTourismus-Geschäftsführer Norbert Kettner in der Funktion als Vorsitzender der ARGE Städte.

Ganzjahres-Tourismus

“Städtetourismus ist ein Ganzjahres-Produkt und bietet damit auch Ganzjahres-Arbeitsplätze – in Zeiten des Arbeitskräftemangels ein Pluspunkt, aus dem sich eine Vielfalt an beruflichen Perspektiven und Arbeitsplatzsicherheit für die Menschen in der Branche ergibt”, so Kettner. Städte warten mit einem Kunst- und Kulturangebot auf, dessen Bandbreite sich von Theater, Konzert- und Opernhäusern über Galerien bis zu Museen, Ausstellungen und Entertainment-Großevents erstreckt.