Die Bezirke müssen heuer wienweit den Sparstift ansetzen – aber sicher nicht in Sachen Lebensqualität für die Bewohner:innen. Das hat sich zumindest der 7. Bezirk gedacht und nimmt die Umgestaltung des unteren Burggassen-Angers in Angriff – zu einer klimafitten und sicheren Zone. Nachdem in dem Abschnitt zwischen Kirchengasse und Sigmundsgasse notwenige Arbeiten an Wasser-, Strom-, Gas- und Fernwärmeleitungen durchgeführt werden müssen, wird die Baustelle im Anschluss dazu genutzt, auch an der Oberfläche deutliche Optimierungen umzusetzen. So entstehen sinnvolle Synergien, zusätzliche Baustellen werden vermieden und die Belastung für Anrainer:innen möglichst gering gehalten.
Geplante Maßnahmen
Die Nebenfahrbahn wird aufgelöst und so Platz für breitere Gehsteige geschaffen. Das trägt wiederum zu einer Optimierung des Schulwegs für viele Kinder bei: Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird die Querung im Bereich der Kreuzung Kirchengasse übersichtlicher gestaltet und die Querungsdistanz über die Burggasse um die Hälfte verkürzt.
Für uns als Schule ist es wichtig, dass sich Kinder morgens sicher und entspannt im Schulumfeld bewegen können. Übersichtlichkeit, der verkürzte Schutzweg und zusätzliche Grünflächen tragen dazu bei, dass der Fußweg zur Schule stressfreier wird, und erhöhen die Aufenthaltsqualität für Groß und Klein.
…, weiß Doris Marek, Direktorin der in der Burggasse ansässigen Volkschule Notre Dame de Sion. Bezirkschef Markus Reiter ergänzt:
Unser Ziel sind kindgerechte, sichere und lebenswerte Schulumfelder – dafür braucht es nicht nur bauliche Maßnahmen, sondern vor allem das konstruktive Miteinander im Bezirk.
Durch die Pflanzung von fünf zusätzlichen Bäumen wächst außerdem die „Kühle Zone Neubau“ weiter. Zwei neu geschaffene Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten, Tisch und Wasserspiel werten den Bereich zusätzlich auf. Gestartet werden soll mit der Oberflächenumgestaltung in den Sommerferien.