Mit einem feierlichen Festakt wurde in der Franklinstraße ein Bildungsprojekt eröffnet, das weit über die Bezirksgrenzen hinaus strahlt. Die Vienna Business School Floridsdorf hat ihr neues Betriebswirtschaftliches Zentrum in Betrieb genommen und damit eine Lernumgebung geschaffen, die den Schritt von der Schule direkt in die Arbeitswelt erleichtert. Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Politik und Wirtschaft zeigten sich beeindruckt von der konsequenten Umsetzung eines Konzepts, das junge Menschen gezielt auf die Realität moderner Unternehmen vorbereitet.

Hinten (v.l.): KommR Helmut Schramm (Vorstand des Fonds der Wiener Kaufmannschaft), KommR Ing. Martin Heimhilcher (Spartenobmann der WKW und Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds der Wiener Kaufmannschaft).Vorne (v.l.): Astrid Pany, BEd MA (Wiener Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin, Schulqualitätsmanagement der Bildungsdirektion), Direktorin Mag. Astrid Holzer; Bezirksvorsteher Georg Papai. © Florian Wieser

Hinten (v.l.): KommR Helmut Schramm (Vorstand des Fonds der Wiener Kaufmannschaft), KommR Ing. Martin Heimhilcher (Spartenobmann der WKW und Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds der Wiener Kaufmannschaft). Vorne (v.l.): Astrid Pany, BEd MA (Wiener Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin, Schulqualitätsmanagement der Bildungsdirektion), Direktorin Mag. Astrid Holzer; Bezirksvorsteher Georg Papai. © Florian Wieser

Wirtschaft praxisnah erleben statt nur lernen

Das neue BWZ ist bewusst anders gedacht: kein Schulgong, kein klassisches Klassenzimmergefühl, sondern ein eigener Zugang, Arbeitsinseln und eine Infrastruktur, die echte Unternehmensstrukturen simuliert. Schüler:innen arbeiten hier in einer Umgebung, die einer Firma gleicht, mit Abteilungen, Projekten und klaren Verantwortlichkeiten. Die High-End-EDV-Ausstattung mit Smartboards und fixen Arbeitsplätzen schafft dabei ein professionelles Setting, das auch externe Partnerunternehmen überzeugt.

„Die HAK-Übungsfirmen der VBS Floridsdorf sind qualitätsgeprüft und entsprechen den höchsten Standards“, betont Direktorin Mag. Astrid Holzer und unterstreicht damit den Anspruch, reale Abläufe möglichst authentisch abzubilden. Lernen wird hier zum praxisnahen Training für die Wirtschaft.

Ein Campus, der die Arbeitswelt spürbar macht

Ein besonderer Vorteil des neuen Zentrums liegt in der Organisation des Schulalltags. Durch die Möglichkeit, ganze Klassen parallel am Vormittag einzusetzen, wird der Unterricht effizienter und fokussierter. Lehrkräfte agieren verstärkt als Coaches, die Teams begleiten und entwickeln.

Die VBS ist ein wichtiger Player, wenn es um Schule und Bildung für die Jugendlichen geht“,

so Bezirksvorsteher Georg Papai. „Diese Investition macht Schule nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zukunftsfit.“ Auch der wirtschaftliche Mehrwert des Standorts wird deutlich. KommR Helmut Schramm beschreibt das Zentrum als „Headquarter der Schüler:innen“, in dem sich Schule nicht mehr wie Schule anfühlt, sondern wie ein echtes Unternehmen.

Bezirksvorsteher Papai, Gemeinderätin Pany BEd MA und KommR Ing. Heimhilcher überzeugen sich vom qualitätsgeprüften Angebot der HAK-Übungsfirmen. © Florian Wieser

Bezirks-Chef Papai, GR Pany BEd MA und KommR Ing. Heimhilcher überzeugten sich vom qualitätsgeprüften Angebot der HAK-Übungsfirmen. © Florian Wieser

Coaching, Teamgeist und Zukunftskompetenz

Neben der Infrastruktur steht vor allem der Mensch im Mittelpunkt. Das BWZ versteht sich als Raum für Entwicklung, Zusammenarbeit und kontinuierliches Lernen.

Das BWZ schafft großartigen Raum für das so wichtige Coaching“,

erklärt KommR Ing. Martin Heimhilcher. „Tolle Teams brauchen Coaching – ein Berufsleben lang.“ Jugendliche sollen nicht nur fachlich kompetent werden, sondern lernen, im Team zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und wirtschaftliche Zusammenhänge aktiv zu gestalten. Damit wird das neue Zentrum zu einem entscheidenden Baustein in der Ausbildung der Wirtschaftskräfte von morgen.

floridsdorf.vbs.ac.at