Die Raserei in Wien nimmt kein Ende – rücksichtslose Lenker gefährden nicht nur sich, sondern auch alle anderen. Am Christi-Himmelfahrt-Feiertag machte die Landesverkehrsabteilung der Polizei wieder eine Schwerpunktaktion. Und in zwei Fällen trauten sie ihren Augen kaum.
Gleich 67 km/Ih zu schnell
Denn ein Pkw wurde in der 30 km/h-Zone in der Donaustädter Oleandergasse mit einer Geschwindigkeit von 97 km/h von einem Radarmess-Fahrzeug erfasst. Dem Lenker droht der Entzug der Lenkberechtigung und die Beschlagnahme des Autos.
Biker um 55 km/h zu schnell
Beim zweiten Fall war die Übertretung fast genauso hoch. Ein Motorradlenker wurde am Opernring mit massiv überhöhter Geschwindigkeit von Beamten des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt mit einem Lasermessgerät wahrgenommen. Die Messung ergab eine Geschwindigkeit von 105 km/h statt der erlaubten 50 km/h.
Unfall beim Abbremsen
Beim Anhalteversuch der Polizisten verursachte der Motorradlenker aufgrund eines abrupten Fahrstreifenwechsels einen Verkehrsunfall mit einem anderem Auto, kam dabei aber nicht Sturz. Der Pkw wurde bei dem Zusammenstoß beschädigt. Dem 32-Jährigen Raser wurden der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel vorläufig abgenommen sowie die Weiterfahrt untersagt. Der Mann gab an, es eilig gehabt zu haben.
Die Polizei hat entsprechende Anzeigen erstattet.