Sie blüht und gedeiht

Es grünt so grün an der Fassade der Universität

Advertorial

Von der Redaktion empfohlen

Die grüne Pracht der Fassade hat alle Erwartungen übertroffen, jubelt die TU in der Favoritenstraße 9-11. Ein Projekt nicht nur fürs Auge.

Derartiges würde man vielleicht eher an der Fassade des Instituts für Bodenkultur vermuten. Aber diesmal kann sich das Informatik-Gebäude der Technischen Universität im 4. Bezirk auszeichnen. Umgesetzt wurde das Projekt Ende November 2025.

Zwei Stockwerke begrünt

Erst vor acht Monaten wurden die ersten beiden Stockwerke in der Favoritenstraße 9-11 begrünt. “Es waren kleine zarte Pflänzchen, die eingesetzt wurden”, erinnert sich Projektleiterin Azra Korjenic. “Dann kam ein langer und ungewöhnlich harter Winter mit Schnee, Frost und tiefen Temperaturen. Die Befürchtung vieler war, dass das die zarten Jungpflanzen nicht überleben.”

Was für ein Schub!

Doch weit gefehlt. Die Pflänzchen haben richtig angeschoben, fühlen sich sehr wohl. “Die Firma und ich waren überzeugt, dass die Pflanzen im Frühling üppig wachsen werden, aber die meisten haben nicht erwartet, dass die Pflanzen dann in nur drei Monaten so sehr wachsen”, erzählt die TU-Projektleiterin.

Ein üppiges Grün

Jetzt zeigt sich ein üppiges Grün, das sich aus robusten Standardpflanzen wie Erdbeeren, Geranien und anderen Frühlingsblühern zusammensetzt. Azra Korjenic betont, dass es ohne Teamwork nicht gegangen wäre: “Da die Fassade in einer Schutzzone steht, musste diese genau untersucht werden, das Einholen vieler Genehmigungen war notwendig.” Das hat sich ausgezahlt.

Gesundes Naschen: auch essbare Pflanzen wie Erdbeeren wachsen auf der grünen Fassade (Bild: TU Wien).

Tolles Teamwork

“Im Jahr 2024 gab es die Zusage für das Projekt, 6 Monate nach der Projektgenehmigung, im Juli 2025, wurde mit dem Bau begonnen und wieder sechs Monate später waren alle Pflanzen eingesetzt und montiert. „Das alles war nur möglich, weil sich die meisten aus dem Team bereits von vorherigen Projekten gut kannten und jeder wusste, wer welche Stärken und Expertise mitbringt”, so Korjenic.

Die Technik hilft

Wie es weitergeht? Die 7.700 Pflanzen werden automatisch bewässert, bei aktuellen Hitzeverhältnissen drei Mal täglich um 10, 18 und 2 Uhr. Eine Zeitschaltuhr sowie ein Computer sorgen dafür, dass die Pflanzen je nach Jahreszeit und Temperatur die richtige Wassermenge bekommen.

- Anzeige -
- Anzeige -

Neueste Beiträge

Meistgelesen