Die große Meidling-Umfrage

Nur wer fragt, bekommt Antworten, die viel bewegen

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Was bewegt die Menschen in Meidling? Was schätzen sie an ihrem Bezirk, welche Themen beschäftigen sie und wo sehen sie Handlungsbedarf? Das herauszufinden war Ziel der großen Meidling-Umfrage – Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Mit der großen Meidling-Umfrage — einem der „12 Projekte für den 12. Bezirk“ — wurde erstmals in Detailtiefe erhoben, was den Meidlingern in ihrem Bezirk wirklich wichtig ist. Die Befragten konnten ihre Sicht auf die zentralen Bereiche des täglichen Lebens einbringen und deutlich machen, welche Schwerpunkte Meidling künftig setzen soll. Nun liegen die Ergebnisse vor: Sie bilden Wünsche, Bedürfnisse und Prioritäten der Meidlinger Bevölkerung ab und sind eine wichtige Grundlage für politische Schlussfolgerungen und die gezielte Ausrichtung der Bezirksarbeit.

„Bei neun von zehn abgefragten Bereichen gibt es mehr Zufriedene als Unzufriedene. Bei zwei Dritteln ist sogar eine absolute Mehrheit zufrieden. Meidling funktioniert — und die Menschen sagen uns sehr genau, wo wir besser werden müssen.“ freut sich Bezirksvorsteher Wilfried Zankl.

Ergebnisse fließen in die Planung ein

Die Ergebnisse der Umfrage sollen nun eine Grundlage für Schlussfolgerungen und Maßnahmen bieten. 1.013 gültige Fragebögen wurden ausgewertet, 51 Fragen konnten auf einer Notenskala von 1 (positiv) bis 5 (negativ) bewertet werden, außerdem gab es Fragen zu Themen wie Mobilität oder nach dem Lieblingsplatz im Bezirk. Bei letzterer führt klar der Meidlinger Markt, gefolgt vom Kabelwerk und der Meidlinger Hauptstraße auf den Plätzen 2 und 3.

Fast 97 Prozent der Teilnehmer wohnen in Meidling. Bei neun von zehn abgefragten Bereichen gibt es mehr Zufriedene als Unzufriedene, konkret bei 46 von 51 Fragen. „Für jene, die hier leben, funktioniert Meidling“, resümiert der Bezirksvorsteher. Vor allem in den Bereichen Nahversorgung, Kindergärten und Schulen sowie Wohnen und Wohnumfeld sind die Befragten zufrieden.

Wünsche, Anregungen und Beschwerden

Ganz oben auf Platz 1 der Wünsche stehen für 80,5 Prozent der Befragten mehr Bäume oder Gehwege, wenn es um die Aufteilung des öffentlichen Raums geht – quer durch alle Gruppen, also auch bei den Autobesitzern.

Die höchste Unzufriedenheit im Bezirk gibt es bei den Themen Hitzeschutz und bei öffentlichen WCs. Bezirksvorsteher Wilfried Zankl sieht das als Auftrag: „Ein kühler öffentlicher Raum ist die Klimaanlage für alle, die keine haben. Die Ergebnisse bestätigen uns, dass wir dranbleiben müssen. In diesem Bereich laufen bereits Projekte.“ Konkret wurde 2025 eine Begrünung in der Bony- und der Sagedergasse umgesetzt, im heurigen Jahr wurden Baumscheiben auf der Meidlinger Hauptstraße bepflanzt, 2027 soll die Rosasgasse grüner werden. Bis Mitte 2027 wird der Christine-Busta-Park neugestaltet. Dort ist auch eine neue öffentliche WC-Anlage in Planung.

Alle Ergebnisse der großen Meidling-Umfrage können unter meidling.wien.gv.at nachgelesen werden.

„Die Umfrage ist Bestätigung und Arbeitsauftrag zugleich. Demokratie lebt vom Mitmachen – und in Meidling ist sie quicklebendig.“ so BV Zankl abschließend.

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