Gewista-Chef widerspricht Mückstein: „Mehr als ein Plakat“

(C) Gewista: Fran Solta, CEO des Unternehmens, wendet sich mit einem offenen Brief an Gesundheitsminister Mückstein.

Im Kampf gegen die Pandemie ist das effektivste Mittel die COVID-19-Schutzimpfung. Die aktuellen, rapide steigenden Infektionenszahlen betreffen vor allem ungeimpfte Personen. Um die – im Vergleich zu anderen europäischen Ländern – niedrigere Impfquote in Österreich zu erhöhen, setze man auf vermehrte niederschwellige Impfaktionen, Aufklärungsarbeit rund um die Impfung und maßgeschneiderte Werbung.

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„Junge schauen keine Gewista-Plakatwände an“

Im ZIB 2 Interview vom 20.Oktober erklärte Gesundheitsminister Mückstein, dass derzeit besonders jüngere Zielgruppen im Fokus der bundesweiten Impfkampagnen stünden. Um diese Personengruppe anzusprechen, werde vermehrt auf Soziale Medien gesetzt, denn – so der Minister – „die [Jungen] schauen aber keine Gewista-Plakatwände an“.

Diese Aussage rief nun den CEO der Gewista, Franz Solta, vor den Vorhang. Mit einem offenen Brief wendet sich Solta an den Minister um zu zeigen, dass die Gewista mit Außenwerbung junges Publikum überdurchschnittlich gut erreiche.

Mehr als ein Plakat

Wer in Wien unterwegs ist, kann sie nur schwer übersehen: die Werbetafeln der Gewista. Die Gewista sei „ weitaus mehr als ein Plakat“, so Solta. Als eines der größten Medienunternehmen Österreichs betätigt sich das Unternehmen vor allem im Bereich der Außenwerbung. Die Ambient-Meter-Studie belege, dass Außenwerbung junges Publikum oftmals besser anspreche als Kampagnen in Radio, Fernsehen, Tageszeitungen und sogar Social Media. Zum Portfolio gehören neben klassischen Plakatflächen, digitale Screens wie zum Beispiel der Infoscreen in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Daher, so Solta, sei Außenwerbung für erfolgreiche Impfkampagne, die auch junge Menschen effektiv erreichen soll, ein unumgängliches Tool. Denn „Medium lebt von Mobilität, die bei der jungen Altersgruppe stark vorhanden ist.“

Gespräch

Die Gewista könne einen wesentlichen Beitrag leisten, um vor allem junge Menschen für die notwendige Impfung zu mobilisieren, meint Solta. Er lädt daher den Minister und dessen Team zu einem Gespräch ein, „die Innovationskraft der Gewista vorzustellen“.

Zur Gewista-Gruppe gehören in Österreich u.a. Unternehmen KULTURFORMAT, MEGABOARD oder INFOSCREEN. Letzteres betreibt über 3.000 Infoscreens in und um die öffentlichen Verkehrsmittel in den wichtigsten Landeshauptstädten Österreichs und zählt mit zehn Prozent nationaler Tagesreichweite zu den größten Massenmedien Österreichs.