Mehr als 18 Kilogramm Suchtmittel, zwei Festnahmen und eine spektakuläre Observation: Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) haben einen mutmaßlichen Drogen-Deal auffliegen lassen.
Den Ermittlern war zunächst ein 37-Jähriger durch sein auffälliges Verhalten ins Auge gestochen. Die Beamten nahmen den Mann genauer unter die Lupe – und beobachteten wenig später eine verdächtige Übergabe.
Der Moment des Zugriffs
Der 37-Jährige holte einen Rucksack aus einer Wohnung und traf sich anschließend mit einem 32-Jährigen. Der Rucksack wanderte direkt in dessen Auto. Für die EGS war das der Moment zum Zugreifen.
Bei der Kontrolle des Fahrzeugs fanden die Beamten zwei Beutel mit insgesamt 1.063,6 Gramm Marihuana.
Gewalt war nötig
Doch damit war die Sache längst nicht vorbei: Der 37-Jährige stieg kurz darauf in ein Fahrzeug ein und wurde ebenfalls angehalten. Seine Festnahme konnte laut Polizei nur unter Einsatz von Körperkraft durchgesetzt werden.
Bei anschließenden Durchsuchungen von zwei Wohnungen im 2. Bezirk machten die Ermittler schließlich einen deutlich größeren Fund:
💥 1.496,7 Gramm Kokain
💥 16.952,4 Gramm Marihuana
💥 58,8 Gramm Crystal Meth
💶 160 Euro Bargeld
📱 mehrere Mobiltelefone
Unterm Strich stellten die Beamten damit mehr als 18 Kilogramm Suchtmittel sicher.
Der 37-Jährige mit albanischer Staatsangehörigkeit und der 32-Jährige mit österreichischer Staatsangehörigkeit wurden vorläufig festgenommen.

