In einem der heißesten und trockensten Sommer, den unser Land seit Beginn der Messgeschichte erlebt hat, erhält der Welttag der Fische besondere Bedeutung.
Denn auch an den Unterwasserwesen gehen Erderwärmung und Hitzestau nicht spurlos vorüber. Für Fische sind funktionierende Ökosysteme enorm wichtig, um überleben zu können. Zumal viele Arten bedroht sind.
Fast die Hälfte gefährdet
In Österreich gelten mehr als 45 Prozent der Fischarten als gefährdet. Grund genug, die oft unterschätzten Tiere am 22. August in den Mittelpunkt zu rücken: Mit interessanten Einblicken und einem Mitmach-Quiz für Kinder wird die faszinierende Vielfalt der Fische im Haus des Meeres (6. Bezirk) erlebbar.
Auf Ebene 2 können große und kleine Besucher unter dem Motto „Bedrohte Süßwasserorganismen rund um die Welt“ auf eine Reise durch die Flüsse und Seen verschiedener Kontinente gehen.

“Fische stehen weltweit im Süß- und Salzwasser stark unter Druck, meist durch menschgemachte Faktoren wie Überfischung, Gewässerverschmutzung oder die Auswirkungen des Klimawandels”, betont Zoo-Direktor Jeff Schreiner.
Jeder kann mithelfen
Die gute Nachricht: Der Schutz von Fischen beginnt nicht erst bei großen Naturschutzprojekten, sondern schon im Alltag. Wer auf natürlich Fisch-Produkte achtet, Gewässer sauber hält und Ressourcen verantwortungsvoll nützt, leistet einen Beitrag.
Gerade in einem Sommer wie diesem wird sichtbar, wie wertvoll intakte Gewässer sind.

