Der Wohnfonds macht den Standort in der Lenaugasse 10 im 8. Bezirk zukunftsfit. Obwohl das 1840 erbaute Haus in einer Schutzzone steht, war es möglich, eine PV-Anlage zu installieren und Nistkästen anzubringen.
Zahlreiche Amtsgebäude und Standorte von stadtnahen Unternehmen werden derzeit saniert. Die Maßnahmen reichen von erneuerbarer Energieversorgung über Wartungsarbeiten bis zu freiwilligen Beiträgen zur Biodiversität. Ein Beispiel dafür ist der Standort in der Lenaugasse 10.
Sonnenstrom für alle
Die Photovoltaikanlage in der Lenaugasse 10 umfasst PV-Module mit einer Gesamtleistung von 25,48 kWp, verteilt auf 111,89 m² auf dem Dach. Insgesamt 56 Solarpaneele: 30 Stück straßenseitig und 26 Stück hofseitig. Dadurch kann 22 % des Stromverbrauchs, also mehr als 18.000 kWh pro Jahr, gedeckt werden, zudem sollten rund 5.000 kWh pro Jahr ins öffentliche Netz eingespeist werden.
Artenschutz in der Stadt
Am Dach und an den Außenwänden konnten außerdem Maßnahmen für den Artenschutz gesetzt werden – mit Nistkästen für Gebäudebrüter. Zwei Quartiere wurden für Fledermäuse, ein Nistkasten für streng geschützte Turmfalken und ein Nistkasten für Hausrotschwänze im Innenhof errichtet.

Schönes Stadtbild erhalten
Zufrieden zeigt sich Stadträtin Elke Hanel-Torsch: „Die nachhaltige Sanierung und Modernisierung unserer Altbauten ist ein wesentlicher Faktor, um Wien klimafit zu gestalten und gleichzeitig das wunderschöne Stadtbild zu erhalten.”

