Herzschmerz und Geld weg

800.000 Euro: Liebesfalle endet in einem Albtraum!

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Tragisches ist nun aufgedeckt worden: Eine Frau soll einen Wiener um fast 800.000 Euro betrogen haben. Viel Geld neben dem Herzschmerz.

Was als romantische Bekanntschaft im Internet begann, endete für einen 62-jährigen Wiener in einem finanziellen Desaster. Monatelang soll eine 30-jährige Rumänin ihrem Opfer die große Liebe vorgespielt und ihn so zu immer neuen Geldzahlungen verleitet haben. Der Schaden: mehr als 790.000 Euro.

Die Ermittler des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle West, arbeiteten sich über Monate durch Kontobewegungen, Nachrichten und Geldflüsse. Am Ende klickten die Handschellen.

Social-Media-Plattform

Nach den bisherigen Ermittlungen lernte der 62-Jährige die Frau über eine Social-Media-Plattform kennen. Sie soll ihm eine Liebesbeziehung vorgetäuscht und ihn im Laufe der Zeit zu angeblichen Investitionen sowie zur Gewährung mehrerer Darlehen überredet haben. Immer wieder überwies der Mann Geld – offenbar im Glauben, gemeinsam mit seiner vermeintlichen Partnerin eine Zukunft aufzubauen.

Doch statt einer gemeinsamen Zukunft blieb ein enormer finanzieller Schaden von mehr als 790.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde die 30-jährige Tatverdächtige in der Leopoldstadt von Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) festgenommen. Anschließend wurde sie in eine Justizanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien hatten zur Ausforschung der Verdächtigen geführt. Gegen die Frau gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

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