Das genaue Bezirksranking

E-Autos: Dieser Bezirk hängt ganz Österreich ab

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Elektroautos sind in Wien weiter auf dem Vormarsch – und ein Bezirk fährt der Konkurrenz regelrecht um die Ohren.

Laut einer aktuellen Analyse des VCÖ (Verkehrsclub Österreich) hat Mariahilf im ersten Halbjahr 2026 österreichweit den höchsten Anteil an neu zugelassenen E-Pkw: Mehr als jeder zweite Neuwagen (52,7 Prozent) fährt dort bereits ausschließlich mit Strom.

Knapp dahinter landet Rudolfsheim-Fünfhaus mit 49,7 Prozent. Außerhalb Wiens ist Rohrbach in Oberösterreich Spitzenreiter – dort liegt der E-Auto-Anteil allerdings nur bei 44,2 Prozent.

Deutliche Wiener Unterschiede

Innerhalb Wiens zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede. Während auch die Innere Stadt, Neubau, Ottakring und mehrere weitere Bezirke die 30-Prozent-Marke überschreiten, bilden Simmering und Liesing mit nur rund 14 Prozent das Schlusslicht. In Meidling liegt der Anteil bei etwa 17 Prozent.

79 Prozent durch Firmen

Auffällig ist außerdem, wer die neuen Fahrzeuge kauft: Rund 79 Prozent aller Neuwagen in Wien werden auf Unternehmen oder andere juristische Personen zugelassen. Bei Dieselautos liegt dieser Anteil sogar bei 88 Prozent.

Der VCÖ sieht deshalb vor allem bei Firmenwagen Handlungsbedarf. Die Verkehrsorganisation fordert ein Ende der steuerlichen Begünstigung von Dienstwagen mit Benzin- oder Dieselmotor. Laut VCÖ koste diese Förderung den Staat jährlich rund 500 Millionen Euro und bremse den Umstieg auf klimafreundlichere Fahrzeuge.

Zu wenige E-Ladestellen

Mit der wachsenden Zahl an Elektroautos steigt allerdings auch der Druck auf die Ladeinfrastruktur. Der VCÖ fordert deshalb mehr Ladestationen in Garagen sowie auf den Parkplätzen von Super- und Baumärkten, damit E-Autos künftig einfacher auch über Nacht geladen werden können.

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