Schock-Nacht in Wien! Masken? Drogen-Angebot? Schüsse aus einem fahrenden Auto? Gleich mehrere gefährliche Vorfälle hielten die Polizei in Atem. Jetzt läuft die Jagd auf eine bislang unbekannte Tätergruppe.
Der erste Schock ereignete sich bei einem Imbiss-Stand: Zwei Gäste wurden plötzlich aus einem Fahrzeug heraus von einem Unbekannten mit einer täuschend echt aussehenden Schusswaffe bedroht. Sekunden später fielen mehrere Schüsse! Die Projektile trafen die beiden Männer am Rücken und an den Armen.
Dass sie dabei nicht verletzt wurden, grenzt an ein Wunder. Eine sofort eingeleitete Großfahndung blieb zunächst ohne Erfolg – die Täter waren verschwunden.
Schreckensserie
Doch die Schreckensserie ging weiter: Gegen 3.25 Uhr meldete sich ein 35-Jähriger bei der Polizei. Im 12. Bezirk sei er von drei Männern aus einem Auto heraus angesprochen worden. Die Unbekannten sollen ihm Suchtmittel zum Kauf angeboten haben. Als der Mann ablehnte, soll einer der Verdächtigen eine Schusswaffe gezogen und ihn bedroht haben. Dem 35-Jährigen gelang im letzten Moment die Flucht. Er alarmierte sofort die Polizei.
Während die Beamten nach den Verdächtigen fahndeten, gingen mehrere Notrufe wegen wahrgenommener Schüsse ein. Wenig später der nächste Fahndungserfolg: Das mutmaßliche Täterfahrzeug – ein Mietwagen – wurde entdeckt.
Im Wagen machten die Ermittler einen brisanten Fund: mehrere Airsoft-Kugeln. Ob tatsächlich mit einer Airsoft-Waffe geschossen wurde, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Solche Waffen sehen echten Pistolen oft zum Verwechseln ähnlich und können Angst auslösen.
Polizei ermittelt
Von den Verdächtigen fehlt bislang jede Spur. Die Polizei ermittelt wegen der nächtlichen Vorfälle auf Hochtouren und versucht nun zu klären, ob beide Taten miteinander in Zusammenhang stehen.

