Kostenlose Initiative macht Bargeld in Gastronomiebetrieben wieder sichtbarer.
Bargeld bleibt in der Gastronomie gefragt
Mit der neuen Initiative „Bargeldfreundlicher Betrieb“ setzen die Geldservice Austria (GSA) und der Fachverband Gastronomie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ein klares Zeichen für die Wahlfreiheit beim Bezahlen. Ziel ist es, Bargeld als gleichwertige Zahlungsmöglichkeit sichtbarer zu machen und Gastronomiebetriebe dabei zu unterstützen, ihre Gäste freundlich auf die Möglichkeit der Barzahlung hinzuweisen.
Bargeld und Trinkgeld gehören zusammen
Gerade in der Gastronomie spielt Bargeld laut den Initiatoren eine wichtige Rolle. Denn wer die Rechnung bar bezahlt, gibt auch häufiger Trinkgeld. Eine von der GSA beauftragte Studie zeigt, dass bei einem Konsumationsbetrag von 48 Euro lediglich 1,8 Prozent der Barzahler ganz auf Trinkgeld verzichten. Bei Kartenzahlung liegt dieser Wert bei 14,9 Prozent, bei Mobile Payment sogar bei 16 Prozent. Zudem runden 57 Prozent der Barzahler auf 50 Euro auf – deutlich mehr als bei elektronischen Zahlungsmethoden.
Kostenlose Materialien für Betriebe
Teilnehmende Gastronomiebetriebe erhalten kostenloses Kampagnenmaterial wie Aufkleber für Eingangs- oder Kassenbereiche mit Sprüchen wie „Cash ist fesch“, „Trinkgeld gerne in bar“ oder „Sie zahlen bar oh, la, la“. Auch Anstecknadeln mit der Aufschrift „bargeldfreundlicher Kellner“ stehen zur Verfügung. Die Teilnahme an der Initiative ist freiwillig und richtet sich an Gastronomiebetriebe jeder Größe.
Studie bestätigt hohe Akzeptanz
Die repräsentative Marketagent-Studie zeigt außerdem, dass rund drei Viertel der Befragten regelmäßig bar bezahlen. Als wichtigste Vorteile nennen sie den besseren Überblick über die eigenen Ausgaben sowie die schnelle Zahlungsabwicklung. Gleichzeitig wünschen sich 90 Prozent der Befragten, dass Bargeld auch künftig ein fixer Bestandteil der österreichischen Gastronomie bleibt. Die Initiative versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Gegenmodell zur Kartenzahlung, sondern als Bekenntnis zur Wahlfreiheit: Gäste sollen selbst entscheiden können, wie sie bezahlen möchten.




