Der Klimawandel beschert auch dem Markt immer höhere Temperaturen. Der geplante „Cooling Spot“ kommt jedoch erst im September, da derzeit keine Baufirma die Arbeiten übernehmen will.
Der Schlingermarkt bekommt einen soge­nannten Cooling Spot: Unter dem Namen „Tröpferlbad 2.0“ entsteht ein bepflanzter und beschatteter Aufenthaltsort mit Sitzbänken von insgesamt 20 Metern Länge und vielen Nebeldüsen.
Die Anlage soll negative ­Folgen des Klimawandels redu­zieren und vor allem in heißen Sommern eine besser verträgliche Atmosphäre schaffen. Der Wermutstropfen dabei: „Aufgrund der Corona-­Krise war keine ­Baufirma zu finden, die ­dieses Projekt bis zum ­Sommer fertig­gestellt hätte“, bedau­ert Marktamtssprecher ­Alexander Hengl.
Ab dem nächsten Jahr soll es dann im Sommer auf dem Schlingermarkt spürbar kühler werden. Hengl: „Auf dem Gelände wird es maximal 29 Grad haben.“

Europaweit Spitze
Der Schlingermarkt wird ab September mit Sprüh­regen und Baumbepflanzungen zum ersten „Cool Markt“ Europas, wie Hengl betont. Darüber ­hinaus sollen mehrere Sitzgelegenheiten im modernen „Tröpferlbad“ selbst bis zu 30 Personen gleichzeitig Platz bieten.