Die Anträge der SPÖ-Fraktion in der Bezirksvertretung beziehen sich auf die Sicherheit der Radfahrer, die die temporären Radwege Lassallestraße und Praterstraße benutzen. Die Sicherheit der Rad­fahrer steht im Vordergund und aus diesem Grund hat die SPÖ die Anträge zur Auf­lassung der Pop-up-Rad­wege gefordert. Bezüglich des bestehenden Radwegs Lassallestraße hat es 2015 einen mehrheitlich angenommenen Antrag gegeben, dass der vorhandene Radweg verbreitert, ausgebaut und verbessert wird. Die Anschlussstellen Reichsbrücke und Praterstern sollen besser angebunden werden. Es soll für die Praterstraße und für die Lassallestraße ein Mobilitäts­gesamtkonzept ausgearbeitet werden und in ­Plänen visualisiert werden.

Die SPÖ wirft den Grünen vor, die Zeit bis heute nicht genutzt zu haben. Auch die Planungsstadträtin ist bereits seit 10 Jahren in grüner Hand.
Monate vor der Wahl werden die Verkehrsstadträtin Hebein und Bezirksvorsteherin Lichtenegger mit einer Menge plötzlicher Verkehrsmaß­nahmen nun aktiv wie z. B. den Begegnungszonen, der coolen Straßen und der Pop-up-­Radwege.

Die Vorschläge zur Verbesserung der Praterstraße sind folgende Punkte:

• Verbreiterung der Radwege, beidseitig auf 2,5 Meter

• Die Aufenthaltsplätze sollen verbessert werden

• Beschattung und Sitzmöglichkeiten sollen geschaffen werden

• Freimachung der betroffenen Gehwege

• Die Schanigärten sollen neu orientiert werden

• Der Nestroyplatz soll aufgewertet & ausgebaut werden

• Der Therese-Krones-Park soll ­aufgewertet werden

• Fahrbahnsanierungen und eine Begegnungszone
zwischen Nestroy-Denkmal und Taborstraße