Bezirksübergreifender Erfolg

Mobilitätspreis: Die Meiselstraße räumt groß ab!

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Auszeichnung für ein bezirksübergreifendes Vorzeigeprojekt: Die Fahrradstraße Meiselstraße ist mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Wien 2026 ausgezeichnet worden.

Große Freude in Rudolfsheim-Fünfhaus und Penzing: Die Bezirke wurden für die gemeinsame Neugestaltung der Meiselstraße prämiert. Die Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht (15) und Michaela Schüchner (14) nahmen den Preis gemeinsam mit den Grätzllaboren der beiden Bezirke entgegen.

900 Meter für Radler & Fußgänger

Die Meiselstraße wurde im Zuge der Wiener Radweg-Offensive auf rund 900 Metern zwischen Johnstraße und Drechslergasse zur begrünten und verkehrsberuhigten Fahrradstraße umgebaut. Der Radverkehr hat dort Vorrang, Durchfahrtssperren bremsen den Autoverkehr aus.

Auch klimatisch wurde ordentlich nachgebessert: 4.000 Quadratmeter wurden entsiegelt, 900 Quadratmeter neue Grünflächen geschaffen und 60 Bäume gepflanzt. Dazu kommen ein autofreier Schulvorplatz mit Wasserspiel, Trinkbrunnen und Sitzgelegenheiten sowie neue Rad- und Scooter-Abstellplätze.

Nachbarn redeten mit

Eine wichtige Rolle spielte auch die Bürgerbeteiligung. Spaziergänge, Straßenfeste und offene Planungstreffen ermöglichten es Anrainerinnen und Anrainern, ihre Erfahrungen und Wünsche einzubringen.

Das Ergebnis: Eine durchgängige Ost-West-Radverbindung und gleichzeitig mehr Grün, weniger Autoverkehr und zusätzliche Aufenthaltsflächen.

Begeisterte Bezirksvorsteher

Für die beiden Bezirke ist die Auszeichnung damit nicht nur ein Preis, sondern auch eine Bestätigung für die Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft. “Der Ausbau des Radwegnetztes ist ein wichtiges Thema in der Bezirkspolitik. Mir ist wichtig, dass auf den Straßen Platz für alle ist”. Die Fahrradstraße in der Meiselstraße macht genau das möglich”, so Michaela Schüchner.

Auch Bezirkschef Dietmar Baurecht betont: “Durch die Verkehrsberuhigung und die neuen Aufenthaltsbereiche beim U-Bahnaufgang Sturzgasse schaffen wir mehr Platz und Sicherheit für alle, die hier unterwegs sind. Der neu entstandene Mikrofreiraum mit Trinkbrunnen zwischen Nobilegasse und Flachgasse lädt außerdem zum Verweilen ein.”

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