Wohnzimmertests in Wien weiter ungültig

(C) Unsplash: Wien erteilt den Wohnzimmertests eine Absage.

Die gerade grasierende Corona-Welle wird von der höchstansteckenden „Omikron“-Mutation des COVID-19 Virus dominiert. Die Neuinfektionen im ganzen Land steigen rasant. Am 19. Jänner 2022 wurde mit über 30.000 Infektionen am Tag ein neuer Höchstrekord erreicht. Aufgrund der hohen Ansteckungszahlen kommt es in Teilen Österreichs zu Überlastungen der PCR-Test-Kapazitäten. Während bundesweit die ungenauen Wohnzimmertests wieder zugelassen werden, erteilt die Stadt Wien den Nasenbohrertests erneut eine Absage.

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Ungenaue Antigen-Tests

Die Antigen-Tests für Zuhause sollen die bundesweiten Engpässe in den Labors abfedern, so Bundeskanzler Karl Nehammer und der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (beide ÖVP) im Rahmen einer Pressekonferenz nach dem Ministerrat. In Wien werde man die Wohnzimmertests weiterhin nicht als Eintrittstest zulassen, wie ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker mitteilte. Der Grund: Das PCR-Testsystem in Wien funktioniert nach wie vor und wurde vor kurzem nochmals massiv ausgebaut (das WIENER BEZIRKSBLATT berichtete).

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Goldstandard

PCR-Tests gelten als der „Goldstandard“ in der COVID-19-Erkennung. Mit den „Alles Gurgelt“-Selbsttests hat die Stadt Wien gemeinsam mit der Wirtschaftkammer Wien ein innovatives und kostenfreies Testangebot für Wien geschaffen. Täglich werden derzeit rund 300.000 PCR-Tests in Wien analysiert.

Die Kapazitäten der Alles-Gurgelt-Labore können derzeit 800.000 Tests pro Tag auswerten. Damit kann Wien alleine etwa so viele PCR-Tests wie (derzeit) ganz Deutschland analysieren.