Das Donauinselfest startet in zehn Tagen in seine 43. Ausgabe. Was Besucherinnen und Besucher über Sicherheit, Hausordnung und die Anreise wissen sollten.
Von 3. bis 5. Juli verwandelt sich die Donauinsel wieder in Europas größtes Open-Air-Festival bei freiem Eintritt. Unter dem Motto „Sommer an!“ lockt das Donauinselfest heuer mit 14 Bühnen, rund 200 Acts und mehr als 700 Stunden Programm. Erstmals fällt das Festival auf das erste Wochenende der Sommerferien und läutet damit offiziell den Wiener Sommer ein.
Neben Musik und Unterhaltung steht auch heuer das friedliche Miteinander im Mittelpunkt. „Seit über vier Jahrzehnten zeigt das Donauinselfest, dass Großveranstaltungen friedlich und inklusiv sein können“, betont Julia Healy, Co-Geschäftsführerin des Pro Event Teams für Wien und Projektleiterin des Donauinselfestes.
Hausordnung für ein entspanntes Festival
Damit das Großevent auch heuer reibungslos über die Bühne geht, wurde gemeinsam mit Behörden und Einsatzorganisationen eine Hausordnung erarbeitet. Besucherinnen und Besucher sollten auf festes Schuhwerk achten und sich je nach Wetter mit Sonnenschutz oder Regenbekleidung ausstatten. Regenschirme sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.
Mitgebracht werden dürfen Taschen und Rucksäcke bis maximal A3-Größe sowie alkoholfreie Getränke in Behältern bis 0,5 Liter. Alkoholische Getränke sind hingegen verboten. Über das gesamte Gelände verteilt stehen kostenlose Wasserspender zur Verfügung. Kleine Snacks wie Obst oder Müsliriegel sind erlaubt, größere Speisen jedoch nicht.
Nicht gestattet sind außerdem Waffen, pyrotechnische Gegenstände, Drohnen sowie Fahrräder und E-Scooter auf dem Festivalgelände. Für Zweiräder gibt es eigene Abstellmöglichkeiten. Haustiere müssen ebenfalls zuhause bleiben – ausgenommen sind ausgebildete Blindenführ- und Partnerhunde.
Awareness-Angebot wird ausgebaut
Ein wichtiger Bestandteil des Donauinselfestes ist das umfassende Sicherheits- und Awarenesskonzept. Besucherinnen und Besucher, die Unterstützung benötigen, können sich an speziell gekennzeichnete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit „Ich bin dein Rettungsanker“-Sticker wenden.
Zusätzlich sind Awareness-Teams mit magentafarbenen Kappen auf dem Gelände unterwegs. Erstmals werden auch vier sogenannte „Magenta Safe Zones“ vom Wiener Awareness-Kollektiv AwA* betreut. Wer diskret Hilfe benötigt, kann an jedem Gastrostand das Codewort „Angel Shot“ nennen.
Ergänzt wird das Angebot durch die Festivalseelsorge der Erzdiözese Wien sowie die Suchtberatungsstelle checkit!.
Öffis bringen die Gäste bequem auf die Insel
Die Veranstalter empfehlen ausdrücklich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die nächstgelegenen U-Bahn-Stationen sind Donauinsel (U1), Neue Donau (U6) und Handelskai (U6). Während des Festivals werden die Intervalle der U-Bahnen auf bis zu drei Minuten verkürzt. Auch mehrere Straßenbahn- und Buslinien werden verstärkt unterwegs sein.
Da rund um das Festivalgelände kaum Parkmöglichkeiten vorhanden sind, wird von der Anreise mit dem Auto abgeraten.
Wegen der Stammstreckensperre der ÖBB-S-Bahn am Samstag und Sonntag wurde gemeinsam mit den Wiener Linien und den ÖBB ein zusätzliches Verkehrskonzept ausgearbeitet. Dazu zählen dichtere Intervalle auf der U6, der S45 und der Straßenbahnlinie 31 sowie ein Schienenersatzverkehr zwischen Floridsdorf, Handelskai, Traisengasse und Praterstern.
Kostenlose Fahrradgaragen und Shuttle-Service
Wer mit dem Fahrrad oder E-Scooter anreist, kann sein Fahrzeug in einer von fünf kostenlosen und bewachten ARBÖ-Fahrradgaragen abstellen. Diese befinden sich bei der Floridsdorfer Brücke, der Schnellbahnbrücke, der Brigittenauer Brücke und der Reichsbrücke.
Für Menschen mit Behinderungen steht an allen drei Festivaltagen ein kostenloser Shuttle-Service zur Verfügung. Dieser wird gemeinsam mit hallermobil und dem Wiener Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen angeboten. Eine Voranmeldung bei FullAccess ist erforderlich.
Alle Infos in der Festival-App
Wer seinen Festivalbesuch planen möchte, findet alle wichtigen Informationen in der kostenlosen „#dif26 dabei!“-App. Dort stehen Programm, Bühnenübersicht, Sicherheitsinformationen sowie ein GPS-gestützter Lageplan zur Verfügung. Zusätzlich kann der gesamte Inselplan online abgerufen werden.
Fest steht: Wenn Anfang Juli wieder Hunderttausende Menschen auf die Donauinsel strömen, soll nicht nur gefeiert, sondern vor allem respektvoll miteinander umgegangen werden – ganz im Sinne des Donauinselfestes.


