Nach wochenlangen Diskussionen ist klar: Die Rüdigergasse wird umgebaut. Die Bezirksvertretung hat die Finanzierung beschlossen.
Die Bezirksvertretung Margareten hat die Finanzierung der Rüdigergasse-Umgestaltung beschlossen. Damit kann ein Projekt umgesetzt werden, das auf einem Beteiligungsprozess der Anrainer aufbaut und seit Jahren vorbereitet ist.
Knappe Entscheidung
Die Entscheidung in der Bezirksvertretung fiel knapp aus. Das zeigt, dass die Umgestaltung Fragen und Diskussionen auslöst – insbesondere dort, wo Stellplätze entfallen und Verkehrsführungen geändert werden. Gleichzeitig ist klar: Die Rüdigergasse braucht Verbesserungen. Sie ist heute stark versiegelt, nicht begrünt, zu eng und im Sommer stark überhitzt.
Bezirkschef zufrieden
Bezirksvorsteher Michael Luxenberger betont: „Es ist wichtig, dass wir solche Projekte demokratisch beschließen und die Sorgen der Anrainerinnen ernst nehmen. Gleichzeitig dürfen wir nicht stehen bleiben.“
Wie Manhattan
Margareten ist ähnlich dicht besiedelt wie Manhattan. Doch während Manhattan seinen Central Park hat, liegt der Grünanteil in Margareten bei nur rund vier Prozent. Deshalb braucht es jede Möglichkeit, mehr Grün, mehr Schatten und mehr Aufenthaltsqualität in unsere Straßen zu bringen. Mit der Umgestaltung entstehen neun Bäume, elf Hochstammsträucher, acht neue Sitzgelegenheiten und zwei Trinkhydranten.
Der Baustart ist für das 4. Quartal 2026 geplant.

