Die Temperaturen steigen, Freibäder, Badeseen und Pools sind wieder beliebte Ausflugsziele für Familien. Damit der Badespaß ungetrübt bleibt, appelliert der Samariterbund an Eltern, rechtzeitig mit ihren Kindern über die Gefahren am und im Wasser zu sprechen. Schon wenige Minuten Aufklärung können helfen, Badeunfälle zu vermeiden.
Gerade Kinder unterschätzen Risiken oft oder handeln aus Übermut. Deshalb ist es wichtig, Baderegeln nicht erst direkt am Wasser zu erklären, sondern bereits im Vorfeld gemeinsam zu besprechen. Wer Kinder frühzeitig für mögliche Gefahren sensibilisiert, schafft die Grundlage für ein sicheres Verhalten beim Schwimmen.
Spielerisch lernen bleibt besser im Gedächtnis
Besonders gut funktioniert das Lernen, wenn es spielerisch erfolgt. Kinder verinnerlichen Regeln leichter, wenn sie diese aktiv erleben. Ausmalbilder, Rätsel oder Gespräche über verschiedene Situationen am Wasser helfen dabei, Sicherheitswissen altersgerecht zu vermitteln.
„Unser Baderegelheft kann kostenlos heruntergeladen werden“, erklärt Amina Höfinger vom Samariterbund. Darin lernen Kinder auf spielerische Weise die wichtigsten Verhaltensregeln für einen sicheren Aufenthalt am und im Wasser kennen. Das gemeinsame Ausmalen bietet außerdem eine gute Gelegenheit, mit den Kindern über Gefahren, Verantwortung und richtiges Verhalten zu sprechen.
Baderegeln regelmäßig wiederholen
Der Samariterbund empfiehlt, die Baderegeln regelmäßig zu wiederholen. Je besser Kinder vorbereitet sind, desto sicherer können sie das Badevergnügen genießen.
Das kostenlose Baderegeln-Malbuch steht unter samariterbund.net/baderegeln zum Download bereit.
Mit wenigen Minuten gemeinsamer Vorbereitung können Eltern einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass der Sommer für die ganze Familie sicher und unbeschwert bleibt.

