Wenn es draußen heiß wird, ist Arbeiten unter der Sonne eine riesige Herausforderung. Schwitzen und Hitze erschöpfen, machen die Arbeit anstrengender und gehen auch auf den Körper.
Die richtige Arbeitskleidung verhindert zwar das Schwitzen nicht, sie kann aber dazu beitragen, dass man sich im Job nicht ganz so unangenehm fühlt. Doch was muss leichte Arbeitskleidung können?
Was ist die beste Arbeitskleidung für den Sommer?
Gute Sommerkleidung für den Job muss vor allem atmen können. Schwere Baumwollstoffe, die sich mit Schweiß vollsaugen und stundenlang nass am Körper kleben, sind im Juli einfach fehl am Platz. Gefragt sind leichte Textilmischungen, die die Feuchtigkeit schnell nach außen abgeben und fix trocknen.
Auch der Schnitt macht den Unterschied. Anbieter wie Strauss bieten die komfortable Variante der Arbeitshose in kurz, was den Alltag bei Hitze spürbar erleichtert. Trotz des kürzeren Beins muss man bei solchen Modellen nicht auf die gewohnten Werkzeugtaschen oder Schlaufen verzichten. Diese moderne Berufsbekleidung sorgt schlichtweg dafür, dass die Luft besser zirkulieren kann, ohne dass der praktische Nutzen im Handwerk verloren geht.
Wann ist eine kurze Arbeitshose im Beruf erlaubt?
Die Versuchung ist groß, bei dreißig Grad im Schatten einfach zur kurzen Hose zu greifen. Ob das erlaubt ist, entscheidet jedoch nicht das persönliche Wohlbefinden, sondern die Gefahr am Arbeitsplatz. Das Arbeitsschutzgesetz nimmt hier die Chefs in die Pflicht. Diese müssen in einer Gefährdungsbeurteilung genau festlegen, welche Kleidung bei welcher Tätigkeit getragen werden muss.
Wer mit Trennschleifern arbeitet, Funkenflug ausgesetzt ist oder mit aggressiven Chemikalien hantiert, muss die Beine auch im Hochsommer komplett bedecken. Im Gartenbau, beim Trockenbau oder bei einfachen Montagearbeiten ohne Verletzungsrisiko für die Schienbeine drücken viele Arbeitgeber aber ein Auge zu und erlauben die luftigere Variante.
Welche Sicherheitsregeln gelten für sommerliche Arbeitskleidung?
Sicherheit geht immer vor Bequemlichkeit, daran rüttelt auch die größte Hitzewelle nicht. Die vorgeschriebenen Sicherheitsschuhe, der Helm oder die Schutzbrille bleiben Pflicht, selbst wenn das Arbeiten dadurch noch schweißtreibender wird. Hier gibt es im Sinne der Unfallverhütung keine Kompromisse.
Ein wichtiger Aspekt im Freien ist zudem der Hitzeschutz für die Haut. Manchmal ist ein leichtes, langärmliges Shirt in heller Farbe sogar angenehmer als nackte Haut, da es die direkte Sonneneinstrahlung abblockt.
Helle Stoffe reflektieren die Sonne, während sich dunkle Kleidung extrem aufheizt. So schützt man den Kreislauf vor der Hitze und die Haut vor Sonnenbrand. In unserer Gesellschaft ist es mittlerweile keine Seltenheit mehr, auch arbeitende Personen in Leichter Bekleidung zu sehen.
Wie sind die PSA-Richtlinien geregelt?
Die Richtlinien für die persönliche Schutzausrüstung (PSA) sind gesetzlich genau definiert und für Betriebe bindend. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass die Kleidung den Normen entspricht und die Mitarbeiter schützt. Sommerliche Anpassungen dürfen diese Schutzwirkung niemals schmälern.
Wenn auf der Straße oder der Baustelle Warnschutzklasse 2 oder 3 vorgeschrieben ist, müssen auch die kurzen Hosen oder T-Shirts genug fluoreszierende Fläche und Reflexstreifen besitzen. Die Hersteller achten bei der Entwicklung darauf, dass die Textilien trotz der Sicherheitsauflagen leicht bleiben.
Ein hoher Tragekomfort sorgt am Ende dafür, dass die Belegschaft die Sachen auch bei glühender Hitze vorschriftsmäßig und ohne Murren trägt.
Zusätzlich zur Arbeitskleidung sorgt auch die Versorgung mit Schattenlösungen und ausreichend Flüssigkeit für mehr Komfort bei der Belegschaft.

