Schockfund bei Grabungsarbeiten in Floridsdorf: Was zunächst wie ein großer Stein aussah, entpuppte sich plötzlich als 50 Kilo schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
Der Baggerfahrer war in einer Kleingartenanlage in Groß-Jedlersdorf mit Grabungsarbeiten beschäftigt. Mit dem Bagger holte er den verdächtigen Gegenstand zunächst aus der Baugrube – schließlich ging er davon aus, einen besonders großen Stein erwischt zu haben.
Was für ein Schreck!
Doch dann der Schreck: Der vermeintliche Stein war eine Bombe. Der Arbeiter legte den Fund vorsichtig ab und verständigte sofort die Polizei.
Die Polizei zog einen sprengstoffkundigen Beamten sowie den Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres hinzu. Nach einer ersten Beurteilung wurde es ernst: Der Nahbereich musste evakuiert, mehrere umliegende Straßen gesperrt werden.

Entschärfung notwendig
Dann rückten die Experten an. Bei der Bombe handelte es sich um eine rund 50 Kilogramm schwere russische Fliegerbombe, die offenbar seit dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich gelegen hatte.
Der Entminungsdienst konnte das explosive Relikt schließlich erfolgreich entschärfen und anschließend abtransportieren.
Danach gab es Entwarnung: Die Evakuierung wurde aufgehoben, die Straßensperren aufgelöst. Aus dem vermeintlichen Stein war damit zwar ein gefährlicher Fund geworden – für die Anrainer ging der Einsatz aber glimpflich aus.

