Den Sommerbeginn feiern

Die Sonnenwende in der Wachau und im Nibelungengau

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Von der Redaktion empfohlen

Mit Fackeln, Feuerwerken und Sonnwendfeuer stimmt sich die Donauregion auf den Sommerbeginn ein. Das beliebte Brauchtumsfest kann heuer am 20. Juni in der Wachau und am 27. Juni im Nibelungengau genossen werden.

Wenn die Tage am längsten sind, lodern entlang der niederösterreichischen Donau traditionell die Sonnenwendfeuer. Dieses stimmungsvolle Brauchtum, das in der Donauregion vor 400 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurde, feiert den Beginn des Sommers. Auch heute noch versammeln sich die Menschen, um gemeinsam die Feuer entlang des Flussufers zu bestaunen.

Die Details zu den Veranstaltungen gibt es auf der Webseite www.sonnenwende.at

Feiern in den Gemeinden

In Dürnstein wird die markante Ruine im Licht der Fackeln und durch ein Feuerwerk erleuchtet. Auch die Spitzer Weinterrassen am Tausendeimerberg, rund um das Rote Tor und die Ruine Hinterhaus sind weitere Schauplätze für Lichter und Feuerwerke.

Die Rollfähren zwischen Spitz – Arnsdorf und Weißenkirchen – St. Lorenz sind an diesem Tag bis 23.30 Uhr in Betrieb. Die Fähre Dürnstein – Rossatz setzt bis 24 Uhr über. Nach langjährigem Brauchtum gibt es auch in Weißenkirchen und den Orten Joching, Wösendorf und St. Michael auf den umliegenden Hügeln verschiedene Feuer und Feuerwerke.

Im Rahmen des „Feuerzauber Nibelungengau“ finden am 27. Juni die traditionellen Sonnwendfeiern in Pöchlarn, Ybbs, Persenbeug oder Maria Taferl statt. Schon ab dem Nachmittag bzw. frühen Abend erwartet kleine und große Gäste ein abwechslungsreiches Programm, wie zum Beispiel das Kinderprogramm ab 17.30 Uhr und „Austropop meets Rock“ in Pöchlarn oder das traditionelle Platzkonzert um 19.30 Uhr in Maria Taferl.
Bereits am 13. Juni feiert die Stadt Melk die Sonnenwende ab 18 Uhr am Melker Donauarm.

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