Leuchtend orange, stachelig und langsam: So präsentieren sich die neuen Tiefseebewohner im Haus des Meeres: die Stachelschwein-Krabben.
Rechtzeitig vor den Sommerferien gibt es im “Haus des Meeres” in der Gumpendorfer Straße in Mariahilf eine neue, kleine Attraktion: die Stachelschwein-Krabben (Paralomis histrix). Sie sind mit langen, spitzen Stacheln übersät.
Aus Japan eingeführt
Die gezeigten Exemplare wurden sorgfältig auf einem Lebendfischmarkt in Japan ausgewählt und so vor dem Suppentopf bewahrt. Der Transport fand unter speziellen, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Bedingungen statt.
Heimat in der Tiefsee
Ihre ursprüngliche Heimat sind die japanischen Tiefseeschluchten. Ihr Aquarium ist dem natürlichen Lebensraum nachempfunden und erlaubt einen guten Einblick. Zentrale Rolle spielen das konstant kalte Meerwasser sowie die Bereitstellung senkrechter Felswände, auf denen die Krebse im Faultiertempo herumklettern.

Tägliche Fütterung
Am liebsten fressen die Stachelschwein-Krabben im Haus des Meeres Herzmuschelfleisch oder Tintenfisch. Die Fütterung veranlasst die Tiere dann tatsächlich einmal täglich dazu, sich schneller zu bewegen. Auch gut für die Besucher.

