Ukraine-Solidarität in den Pensionisten-Wohnhäusern

(C) KWP: Eine von 120 ukrainischen Familien, die in einem der Häuser zum Leben temporär Obdach gefunden haben.
(C) KWP: Eine von 120 ukrainischen Familien, die in einem der Häuser zum Leben temporär Obdach gefunden haben.

Am 24. Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Auch ein Jahr später ebbt die Solidaritätswelle mit den Ukrainerinnen und Ukrainern nicht ab. Die Wiener Häuser zum Leben – die Wiener Pensionisten-Wohnhäuser des KWP – stellten bereits im Frühjahr für rund 120 vertriebene Familie Unterkünfte zur Verfügung.

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Begegnung

Die Unterstützung wird von den Bewohnerinnen und Bewohner mitgetragen, viele von ihnen haben selbst Krieg erlebt. Für die Flüchtlingsunterbringung kommen nur Wohnungen in Frage, die den Wohnbedarf von Wiener Senioren übersteigen. Der Großteil der Bewohner sieht das Zusammenleben als bereichernd an. „Möglichkeiten zur Begegnung der verschiedenen Bewohnerinnen und Bewohnern, von Jung und Alt, Pensionistinnen und Pensionisten und Familien, zu schaffen – soweit pandemiebedingt möglich – ist uns ein besonderes Anliegen“, betont Mag. Christian Ellensohn, der das Team der Flüchtlingshilfe im KWP leitet. 

Solidarische Speiseaktion

Oesterreich / Wien / KWP / Haus Schmelz/ Team Vienna / Stadtrat Peter Hacker

Anlässlich des Jahrestags des russischen Angriffs auf die Ukraine setzen die Wiener Pensionistenhäuser ein kulinarisches Zeichen der Solidarität. in allen Frischküchen der Speiseplan um die ukrainische Nationalspeise erweitert. Zusätzlich zu den frisch gekochten drei Menüs wird an diesem Tag auch eine Borschtsch-Suppe als viertes Wahlgericht angeboten. „Mit dieser symbolischen Geste der Solidarität wollen wir unsere bisherigen Unterstützungsmaßnahmen für Vertriebene aus der Ukraine betonen und weiter stärken“, sagt Robert Guschelbauer, der Bereichsleiter des Gastronomischen Managements des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser.