Am 21. Mai feierte das Makom sein fünfjähriges Jubiläum. Statt eines klassischen Geburtstagsfestes stand jedoch jene Haltung im Fokus, die das Lokal seit seiner Eröffnung prägt: Sämtliche Speisen werden direkt vor Ort und ohne Convenience-Produkte hergestellt.
Alles aus eigener Küche
„Vom Hummus über die Falafel bis zu den Saucen wird bei uns alles von Grund auf in der eigenen Küche zubereitet. Zukauf kommt für uns nicht infrage.“
…betonte die Gastgeberin beim Jubiläumsabend.
Ein Ansatz, der in Zeiten steigender Kosten und wachsendem Margendruck in der Gastronomie keineswegs selbstverständlich ist. Während viele Betriebe auf vorgefertigte Produkte setzen, investiert das Makom bewusst in mehr Personal und handwerkliche Produktion. Mit Erfolg: Seit 2021 hat sich das Restaurant als beliebter Treffpunkt für israelische Küche im siebten Bezirk etabliert.
Jubiläumsmenü als kulinarisches Statement
Zum Jubiläumsabend kamen Stammgäste, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Medienvertreter sowie Gäste aus der Wiener Foodszene zusammen. Serviert wurde im Sharing-Konzept des Hauses, bei dem die Speisen in die Tischmitte gestellt und gemeinsam verkostet werden.
Auf den Tisch kamen unter anderem roter Hummus und rote Falafel aus Roter Rübe, Labneh, Baba Ganoush sowie gebratene Melanzani mit Tahina und Zhug. Ergänzt wurde das Menü durch Hühner- und Tofuspieße mit Spargel und Pilzen sowie den beliebten Arayes Burger des Hauses. Den süßen Abschluss bildete Knafeh mit Tahina-Eis.
Die Gerichte sollten dabei nicht nur das Jubiläum feiern, sondern auch zeigen, was durch konsequente Handarbeit und Eigenproduktion möglich ist.
Bewusste Entscheidung für Qualität
Fünf Jahre nach der Eröffnung zeigt das Makom, dass handwerkliche Küche auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Für das Team ist der Verzicht auf Convenience-Produkte kein nostalgischer Blick in die Vergangenheit, sondern eine bewusste Entscheidung für Qualität, Authentizität und Geschmack.
Das Makom
Das Restaurant Makom – hebräisch für „Ort“ – befindet sich in der Schottenfeldgasse 18 im 7. Bezirk und steht seit 2021 für handgemachte israelische Küche.

©Eat Butter First

©Eat Butter First

©Florence Metzler