Die Kirche sorgt für ihre eigene Energie, installiert pro Jahr bis zu zehn neue PV-Anlage auf ihren Gebäuden. Wie in Margareten.
Die Kirche St. Florian freut sich über neue Solarpaneelen am großen Kirchendach seit Juli. Damit wurde auf kirchlichen Gebäuden der Stadt und des Osten Niederösterreichs die 100. Photovoltaikanlage installiert.
Energie für Kirche & Kinder
Die Anlage auf dem dem 630 Quadratmeter großen Flachdach auf der Wiedner Hauptstraße erzeugt Strom mit einer Spitzenleistung von 55,8 kWp, der Batteriespeicher hat eine Kapazität von 45 kWh. Der Strom wird für die Versorgung der Kirche, des Pfarrhauses sowie künftig auch für den angrenzenden kirchlichen Kindergarten genutzt.

Erzbischof Josef Grünwidl besichtigte die Photovoltaikanlage in 30 Metern Höhe: „Für mich ist es alternativlos, sich für die Schöpfung einzusetzen. Mit der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf kirchlichen Gebäuden leisten wir unseren Beitrag für den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde.“
Zehn PV-Anlagen pro Jahr
Und die Kirche ist in dem Bereich fleißig. Jährlich werden zehn neue PV-Anlagen installiert, im Jahr 2022 waren es sogar 36. Weitere Anlagen sind geplant, erklärt Adolf Wilfing, Leiter des Bauamtes der Erzdiözese Wien: „Auch in Zukunft wollen wir – neben dem Bemühen, Energie grundsätzlich einzusparen – weitere geeignete Standorte prüfen.”
Dämmungen und LED-Einsatz
Die Erzdiözese investiert jährlich rund vier Millionen Euro in ökologische Baumaßnahmen wie Heizungsumstellungen, Dämmungen, Umstellung der Leuchtmittel auf LED sowie Photovoltaikanlagen. Für die Umsetzung der Projekte betrug die Investitionssumme 5,5 Millionen Euro.

