Beziehungsstreit eskalierte

Mit Gemüsemesser: Frau attackiert Lebensgefährten

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Wien, 12. Bezirk. Ein scheinbar gewöhnlicher Mittwochnachmittag in der Wilhelmstraße verwandelt sich plötzlich in einen Schauplatz blutiger Gewalt. Es ist der 10. Juni 2026, genau 15:15 Uhr, als ein Beziehungsstreit zwischen einer 34-jährigen slowakischen Staatsbürgerin und ihrem 25-jährigen Lebensgefährten völlig aus dem Ruder läuft.

Laut späteren Aussagen der Frau eskalierte die Situation, weil ihr Partner zuvor Suchtmittel konsumiert hatte und ihr gegenüber aggressiv geworden war. In ihrer Not – oder Wut – griff die 34-Jährige zu einer gefährlichen Waffe: einem einfachen Küchen-Gemüsemesser. Mit diesem ging sie auf ihren jüngeren Partner los und fügte ihm eine tiefe, stark blutende Schnittverletzung am Oberarm zu.

Angreiferin reagierte nach Attacke überraschend

Das Drama spielte sich jedoch nicht völlig im Verborgenen ab – Zeugen beobachteten den Vorfall. Direkt nach der blutigen Attacke reagierte die Angreiferin überraschend: Sie forderte einen der Augenzeugen höchstselbst dazu auf, sofort die Polizei zu verständigen. Der Zeuge zögerte nicht und wählte den Notruf.

Wenig später trafen die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Am Schöpfwerk am Tatort ein. Die Beamten nahmen die 34-jährige Verdächtige fest und sprachen ein vorläufiges Waffenverbot gegen sie aus. Zeitgleich kümmerte sich die Berufsrettung Wien um das Opfer: Der 25-Jährige wurde vor Ort notfallmedizinisch erstversorgt und im Anschluss mit der tiefen Wunde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Bei der folgenden polizeilichen Vernehmung legte die Frau ein umfassendes Geständnis ab und schilderte die Aggressionen ihres Partners als Auslöser für den Messerstich. Ein Argument, das sie vorerst nicht vor den Konsequenzen bewahrt: Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde die 34-Jährige direkt in eine Justizanstalt eingeliefert.

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