Nach dem Vorbild des Nachbarbezirks will auch Rudolfsheim-Fünfhaus Taubenschläge einführen. Denn die Beschwerden von Anrainern werden nicht weniger, zu viele Leute fütter illegal die grauen Vögel.
Auch in Ottakring war die Einführung des Taubenschlages bei der U3-Endstelle keine leichte Übung (siehe Taubenschlag in Ottakring). Monatelang dauerten die Gespräche des Bezirks mit den städtischen Verantwortlichen. Und viele “Tauben-Wellen” mussten die Vorplätze der U3- und der U6-Stationen unansehnlich machen.
Achtung, Fütterungsverbot!
Denn das Fütterunsverbot halten viele, vor allem ältere Leute nicht ein. Sie finden es “lustig”, auf einem Parkbankerl zu sitzen und die grauen Tiere zu versorgen. Das ist es aber nicht – denn wer Tauben füttert, füttert Ratten. Im 16. Bezirk ebenso wie im 15.

Diskussionen schon länger
Daher laufen seit Monaten, wenn nicht Jahren Diskussionen. Auch im Bezirksparlament. “In den Anträgen selbst sind die Orte Henriettenplatz, der Westbahnhof und die Reindorfgasse genannt worden”, informiert Vorsteher Dietmar Baurecht.
Ja zum mobilen Taubenschlag
Er tritt für die Einführung von mobilen Taubenschlägen ein. “Betreute Taubenschläge sind ein bewährtes Instrument, um die Population nachhaltig und tierschutzgerecht zu regulieren. Dabei werden die Tiere vor Ort mit artgerechtem Futter und Wasser versorgt, gleichzeitig werden gelegte Eier regelmäßig durch Attrappen ersetzt, um das Wachstum kontrolliert zu bremsen”, so Baurecht.
Auch die Vorsitzende des Umweltausschusses Sarah Ferner-Ortner wird die weitere Behandlung der Anträge sowie mögliche Standortoptionen im 15. Bezirk aufmerksam verfolgen.




