Auch die Wieden verärgert

Der nächste Bezirk kämpft gegen Schlüssel-Boxen!

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Die Zeichen für Kurzzeitvermietungen sind nicht zu übersehen, hängen an Radlständern, auf Sitzbänken und anderen öffentlichen Plätzen. Auch der Wieden reicht’s.

Schlüsselboxen im öffentlichen Raum sind oft ein Anzeichen für Kurzzeitvermietungen. Auf der Wieden gibt es mittlerweile hunderte Angebote — viele davon sind nicht zulässig.
Das Problem dabei: Jede Wohnung, die dauerhaft an Touristen vermietet wird, fehlt den Menschen, die hier leben wollen.

Bezirkschefin schreitet ein

Gleichzeitig steigt der Druck auf den Wohnungsmarkt. Deshalb geht Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl konsequent gegen illegale Kurzzeitvermietungen vor: Unzulässig angebrachte Schlüsselboxen im öffentlichen Raum werden entfernt, Verdachtsfälle werden der Baupolizei gemeldet und betroffene Mieter gemeinsam mit der Mieterhilfe über ihre Rechte informiert.

Bezirkschefin Halbwidl lässt öffentliche Schlüssel-Boxen demontieren (Bild: BV Wieden).

Für die Bezirksvorsteherin ist klar: “Wohnraum gehört den Menschen, die hier leben und die Wieden soll ein Bezirk zum Wohnen bleiben, nicht zum Spekulieren.”

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