Die Blumenbeete in der Rahlgasse erneuerte die Wiener Gärtnerei. Anstelle des Gebüschs entlang der Gumpendorfer Straße setzen sie auf der 100 Quadrat­meter großen Fläche eine neue Staudenmischung. Bevor sie das tun konnten, tauschten sie das Erdreich mit einem mineralischen Splitt-Substrat aus.

Blumenpracht
Die ersten zarten Blüten beginnen bereits zu sprießen. „Die alten Sträucher mussten wir entfernen. Sie waren unansehnlich und auch Grund für Beschwerden“, erklärt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart die Neue­rung. Die Kosten beziffert er mit rund 16.000 Euro. Die Gärtner verwendeten die sogenannte „Rote ­Mischung“ für die Staudenbepflanzung. Diese Mischung besteht überwiegend aus halbhohen Stauden in warmen Rot-, Lila- und Orangetönen und schwingenden Gräsern mit schöner Herbstfärbung. Goldgelbe bis orangerote Blütenfarben mit weißen
Akzenten werden ergänzt durch purpurfarbenes und silbriges Laub. „Der Standort in der Rahlgasse ist ideal für die Rote Mischung. Die Pflanzen bekommen hier
viel Licht und können in den Beeten hervorragend gedeihen“, weiß Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

Echter Blickfang
Die Rote Mischung wurde auch in den Baumscheiben neben der Skulptur gesetzt. Zwei Hibisken der Sorte „Blue Bird“ ergänzen die Stauden. Das über zwei Meter hohe Malvengewächs ist mit seinen Blüten in blaustichigem Violett ein fantas­tischer Blickfang im Spätsommer. Ursprünglich stammt diese Pflanzenart aus China. Passend ist auch die Position am Beginn der Gumpen­dorfer Straße – quasi am „Eingang“ des Bezirks.