Wer sich für die Osterbräuche in Wien und Österreich interessiert, wird hier fündig. Ostern in Österreich ist mit vielen Traditionen und Bräuchen verbunden. Von der Ostereiersuche mit färben und dekorieren der Eier bis hin zum Hochgenuss des Osterschinkens, Ostern in den verschiedenen Bundesländern kann nicht unterschiedlicher sein.

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Traditionen in den Bundesländern:

Wien:

Ostern ohne Eier ist wie Weihnachten ohne Baum! Jedes Jahr werden die Eier in verschiedenen Farben gefärbt und dekoriert. Auch das Suchen der Ostereier darf nicht fehlen. Versteckt vom „Osterhasen“, gehen die Kinder auf die Suche nach ihren Osternestern, die mit Schokoladenhasen und bunten Eiern gefüllt sind. Einer der schönsten Osterbräuche.

Burgenland:

Im Süden des Burgenlands werden die Ostereier zuerst ausgeblasen und dann mit einem scharfen Messer in unterschiedliche Muster geritzt, auch Stinatzer Ostereier genannt. Ursprünglich kommt die Tradition aus Kroatien. Im Burgeland wird dieser Osterbrauch unter anderem von der Volksgruppe der Burgenland-Kroaten praktiziert.

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Tirol:

In Imst in Tirol findet jedes Jahr am Palmsonntag ein Wettbewerb statt, der von jungen Männern durchgeführt wird. Wer von ihnen hat die längste Palmlatte? Sie werden in viele verschiedenen Farben geschmückt und manchmal ragen die Palmlatten sogar bis zu 40m in die Höhe. Die Palmkätzchen hingegen sind kleiner und dadurch einfacher zu dekorieren. Man kann die Palmkätzchen klassisch in eine Vase stellen und mit Eiern schmücken oder einen Osterkranz selber basteln.

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Kärnten:

In Kärnten wird der Osterschinken zusammen mit einem Kärntner Reindling verspeist. Dieser wird aus einem süßen Germteig, der mit Zucker, Zimt und Rosinen gemacht und am Ostersamstag zusammen mit Osterkrainer-Würsteln, Kren und Eiern verspeist. In Unterkärnten wird er auch Wazas genannt, wobei diese Variante meist ohne Füllung ist. Wie g’schmackig! Einer der kulinarischen Osterbräuche Österreichs. Übrigens: Wer auf der Suche nach einem einfachen Rezept für eine Osterpinze ist, wird hier fündig.

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Steiermark:

Jedes Jahr zu Ostern findet in der Steiermark das Weihfeuertragen statt. Dabei werden getrocknete Baumschwämme in eine alte Blechdose gegeben und durch das geweihte Feuer gezogen. Jedes Haus bekommt ein Stück vom Schwamm zum Schutz des Hauses. Auch das Osterfeuer ist in vielen Bundesländern eine große Tradition. Die Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wird ein Feuer entfacht und geweiht. Zudem nimmt man eine Osterkerze mit und zündet sie am Osterfeuer an. Die Kerze ist das Symbol für Licht.

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Oberösterreich:

Beim Oaradeln oder auch Eierradeln genannt wird alles versteckt, was Räder hat. Am Ostermontag darf man sich also nicht wundern, wenn das Fahrrad verschwunden ist. Also immer schön Acht geben und das eigene Fahrrad im Blickwinkel haben.

Niederösterreich:

Im Mostviertel ist das Godnknüpfl ein sehr beliebter Osterbrauch. Dabei wird eine Münze in einen kunstvoll geflochtenen Hefezopf in der Form eines großen Kipfels versteckt. Meistens erhalten dieses Geschenk Kinder von ihren Taufpaten.

Salzburg:

Das Ostereiertitschen ist einer der alten Osterbräuche, der in vielen Regionen von Salzburg gemacht wird. Zwei Spieler nehmen dabei je ein hartes Ei in die Hand. Ein Spieler fängt an und schlägt mit der Spitze seines Eis auf die Eispitze des Gegenspielers, mit der Absicht, die Schale zu zerbrechen. Sieger ist, wessen Ei zum Schluss noch unversehrt ist.

Vorarlberg:

Beim Karfreitagsratschen ziehen Kinder mit hölzernen Lärminstrumenten durch die Straßen und sagen den bekanntesten Ratscherspruch: „Wir ratschen, wir ratschen zum englischen Gruß, damit ein jeder Christ beten muss. Fallet nieder auf eure Knie, betet ein Vaterunser, drei Ave Marie.“

Informationen rund um das Osterfest gibt es auch auf der Webseite der Erzdiözese Wien