Nach Polizei-Ermittlungen

Schlag gegen mutmaßliches Drogen-Netzwerk!

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Nach umfangreichen Ermittlungen ist dem Landeskriminalamt Wien ein weiterer Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gelungen.

Ein 30-jähriger bosnischer Staatsangehöriger steht im Verdacht, über Jahre hinweg in großem Stil mit Suchtmitteln gehandelt und dabei einer kriminellen Vereinigung angehört zu haben.

Organisierte Kriminalität

Wie die Polizei mitteilte, führten die Spuren der Ermittler der Außenstelle Zentrum Ost des Landeskriminalamtes zu dem Mann. Nach einer langwierigen und intensiven Ermittlungsarbeit. Er soll Teil einer organisierten Tätergruppe aus dem Westbalkan sein, die verschlüsselte Kryptotelefone zur grenzüberschreitenden Organisation von Drogenhandel und Geldwäsche verwendet haben soll.

Mehrere Straftaten

Dem Verdächtigen konnten laut Ermittlern mehrere schwerwiegende Straftaten nachgewiesen werden. Dazu zählen der Verkauf von insgesamt 1,45 Kilogramm Kokain, der Besitz von 42 Kilo Kokain sowie das Anbieten weiterer elf Kilo harter Drogen, darunter zehn Kilo Speed. Darüber hinaus soll er 15 Kilo Cannabiskraut besessen und rund 3,45 Kilo Cannabis verkauft haben.

Kiloweise Drogen & Geld

Auch im Bereich der Geldflüsse konnten die Ermittler belastende Beweise sichern. Demnach soll der 30-Jährige knapp 96.650 Euro an bislang unbekannte Personen übergeben sowie rund 430.000 Euro Bargeld von einem Abnehmer übernommen haben.

In Ungarn geschnappt

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde eine internationale Festnahmeanordnung erlassen. Der Tatverdächtige konnte schließlich in Ungarn festgenommen werden. Anfang Mai wurde er nach Österreich überstellt. Bei seiner Einvernahme machte der Mann von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Er wurde in weiterer Folge in eine Justizanstalt eingeliefert.

Spur nach Barcelona

Die aktuellen Ermittlungen stehen in Zusammenhang mit einem bereits im Jahr 2024 aufgedeckten Fall. Damals wurde ein 37-jähriger österreichischer Staatsbürger aufgrund eines internationalen Haftbefehls in Barcelona festgenommen. Ihm wird der Verkauf von 55 Kilo Kokain im Wert von etwa zwei Millionen Euro vorgeworfen. Auch dieser Fall war maßgeblich durch die Ermittlungsarbeit der Wiener Kriminalisten aufgeklärt worden.

Im Zuge der laufenden Untersuchungen stellten die Ermittler Verbindungen zwischen den beiden Verdächtigen fest. Der nun festgenommene Bosnier soll bereits vor der Verhaftung des Österreichers im Jahr 2024 Bargelderlöse aus dessen Drogengeschäften übernommen haben.

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