1.500 Liegestühle, 666 verkaufte Eisprodukte und ein vergessenes Gebiss: Hinter einem Sommertag im Thermenresort Loipersdorf stecken jede Menge Arbeit und so manche kuriose Zahl.
Alles bereit zum Baden
Der Freibereich des Thermenresorts erstreckt sich über 23.000 Quadratmeter. Auf den Grünflächen und Außenterrassen warten insgesamt 1.500 Liegestühle auf die Badegäste. Während die Bademeister für Sicherheit in den Becken und auf den Rutschen sorgen, beginnt nach Badeschluss bereits die Vorbereitung auf den nächsten Tag. Jeden Abend werden sämtliche Liegestühle kontrolliert und neu geordnet.
Auch baulich wurde investiert: Rund um das Thermal-Außenbecken im Thermenbad erhielt die Terrasse rechtzeitig vor den Sommerferien neue Fliesen. Die Fläche umfasst rund 700 Quadratmeter – das entspricht mehr als zweieinhalb Tennisfeldern.
„So leicht sich ein Sommertag in Loipersdorf für unsere Gäste anfühlen soll, so viel passiert im Hintergrund.“
…erklärt Geschäftsführer Philip Borckenstein-Quirini. Ziel sei es, den Besuchern unbeschwerte gemeinsame Stunden und schöne Urlaubserinnerungen zu ermöglichen.
Eis und Ferienspaß
Für Abkühlung sorgen nicht nur die Becken. An einem durchschnittlichen Wochenendtag im Juli gingen im Thermenresort stolze 666 Eisprodukte über die Verkaufstheken.
Auch für junge Gäste ist während der Ferien einiges geboten. Von 4. Juli bis 13. September stehen von Montag bis Freitag Kinderanimation und Betreuung auf dem Programm. An den Wochenenden warten zusätzliche „Action Days“. Gemeinsam mit Partnern wie dem Haus des Meeres und Beachvolleyballer Peter Eglseer gestaltet das Team rund um Maskottchen Otto insgesamt etwa 250 Stunden Ferienprogramm.
Kuriose Fundstücke
Trotz des leichteren Sommergepäcks bleibt nach einem Badetag einiges zurück. Allein rund 100 vergessene Handtücher sammelt das Team monatlich ein. Hinzu kommen Bademäntel, Bikinis und Badehosen. Für besondere Überraschung sorgte einst ein liegen gebliebenes Gebiss.
Gewöhnliche Fundsachen werden drei Monate, Wertgegenstände sogar drei Jahre lang aufbewahrt. Noch brauchbare Gegenstände, die niemand abholt, kommen anschließend einem guten Zweck zugute.
Die sommerlichen Zahlen zeigen: Ein entspannter Ferientag beginnt für das Thermenteam lange vor dem Eintreffen der ersten Gäste – und endet erst, wenn für den nächsten Morgen wieder alles bereitsteht.



