Mehr Shampoo & Co. erlaubt

100-ml-Grenze am Flughafen Wien fällt weg

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Gute Nachrichten für Urlauberinnen und Urlauber: Am Flughafen Wien-Schwechat soll die seit Jahren geltende 100-Milliliter-Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck schon ab Sommer fallen.

Möglich macht das eine neue Generation von Sicherheits-Scannern, die derzeit schrittweise an den Kontrollstellen installiert wird.

Neue Scanner sorgen für schnellere Kontrollen

Die modernen CT-Scanner liefern dreidimensionale Bilder des Handgepäcks und können Flüssigkeiten deutlich präziser analysieren als bisherige Geräte. Dadurch müssen Reisende künftig weder Flüssigkeiten noch elektronische Geräte wie Laptops oder Tablets aus dem Handgepäck nehmen. Die Sicherheitskontrollen sollen dadurch schneller und komfortabler werden.

Laut Flughafen Wien werden derzeit sämtliche Sicherheitskontrollstraßen auf die neue Technologie umgerüstet. Für die Modernisierung investiert der Airport rund 25 Millionen Euro.

Bis zu zwei Liter statt Mini-Fläschchen

Mit der neuen Technik soll auch die ungeliebte 100-Milliliter-Regel Geschichte sein. Künftig dürfen Passagiere Flüssigkeiten in Behältern von bis zu zwei Litern im Handgepäck mitführen. Damit entfällt das mühsame Umfüllen von Shampoo, Sonnencreme oder Getränken in kleine Reisebehälter.

Die bisherige Regelung stammt aus dem Jahr 2006 und wurde nach vereitelten Terroranschlägen eingeführt. Seither durften Flüssigkeiten nur in Behältern mit maximal 100 Millilitern transportiert werden, die zusätzlich in einem transparenten Ein-Liter-Beutel verstaut werden mussten.

Pünktlich zum Ferienbeginn

Nach Angaben des Flughafens soll die Umrüstung bis zur Hauptreisezeit abgeschlossen sein. Damit könnten Reisende bereits zu Beginn der Sommerferien von den neuen Regelungen profitieren. Die Einführung erfolgt allerdings schrittweise, weshalb bis zur vollständigen Umstellung weiterhin die bisherigen Bestimmungen gelten können.

Mehr Komfort für Reisende

Für viele Fluggäste bedeutet die Neuerung eine deutliche Erleichterung. Lange Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen könnten reduziert werden, gleichzeitig wird das Packen des Handgepäcks einfacher. Der Flughafen Wien zählt damit zu den ersten Airports in Österreich, die auf die neue Scanner-Technologie setzen und die Flüssigkeitsbeschränkungen lockern.

Wichtig: Bis die Umrüstung vollständig abgeschlossen ist, gelten auf vielen Kontrollspuren weiterhin die bekannten 100-Milliliter-Regeln. Reisende sollten sich daher vor ihrem Abflug über den aktuellen Stand informieren.

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