1. Frau an der Spitze folgt

Bei der VHS endet im Herbst eine große Ära

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Nach zehn Jahren an der Spitze der Volkshochschulen zieht Geschäftsführer Herbert Schweiger Bilanz und übergibt am 1. Oktober an Daniela Ecker-Stepp.

Der Donaustädter Herbert Schweiger zeigt sich zufrieden mit seiner zehnjährigen Amtszeit: “Mehr als 270.000 Kurse und rund 2,4 Millionen Teilnahmen in zehn Jahren – das sind mehr Teilnahmen, als Menschen in Wien leben – zeigen eindrucksvoll den Stellenwert der Wiener Volkshochschulen.”

Finanziell alles auf Schiene

Zwischenzeitliche Finanzierungsprobleme seien längst ausgeräumt, betont Schweiger gegenüber dem Wiener Bezirksblatt. “Wir haben alles bereinigt und sind wieder auf einem guten Kurs.” Vor allem aber: “Es ist in den letzten zehn Jahren gelungen, Bildung leistbar, niederschwellig und für breite Bevölkerungsgruppen zugänglich zu halten.”

Hearing gewonnen

Ab 1. Oktober kann Daniela Ecker-Stepp “auf einer guten Basis aufbauen”. Sie wurde durch eine Ausschreibung und ein Hearing als Geschäftsführerin bestellt. “Und sie ist die erste Frau in dieser Position”, betont VHS-Aufsichtsratschef Christian Deutsch. “Die VHS gewinnt eine Führungspersönlichkeit, die sowohl die Organisation aus dem Inneren kennt als auch strategisch weiterentwickeln kann.”

Ab 1. Oktober übernimmt Daniela Ecker-Stepp die Geschäftsführung der VHS (r. mit Aufsichtsratschef Christian Deutsch, Bild: Steiner).

9,5 % der Wiener erreicht

Derzeit werden fast 10 % der Bevölkerung von der VHS erreicht. Eine gute Basis für die neue Geschäftsführerin: “Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Unsicherheit braucht es niederschwellige Bildungsangebote, die Orientierung geben, Kompetenzen vermitteln und Menschen befähigen, aktiv an unserer Demokratie teilzunehmen”, so Ecker-Stepp.

Worte der Zukunft

Was sie alles vorhat: “Der Weg in die Zukunft ist klar: Auf einem starken historischen Fundament aufbauen, die Vision konsequent weiterdenken und die Organisation so aufstellen, dass sie unter veränderten Rahmenbedingungen handlungsfähig, wirksam und verlässlich bleibt”, so Daniela Ecker-Stepp.

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