Haarig, giftig, faszinierend: So lässt sich der neue Skorpion im Haus des Meeres beschreiben!
Der haarige Wüstenskorpion (Hadrurus arizonensis) ist ab sofort in der Grotte zu sehen. Mit 15 Zentimeter zählt die Art zu den größten Skorpionen Nordamerikas. Charakteristisch sind die feinen, borstenartigen und hochspezialisierten Sinneshärchen am Körper, mit denen er selbst kleinste Erschütterungen iwahrnehmen und Beute leichter orten kann.
Selten zu sehen
In seiner natürlichen Heimat, der Sonora- und Mojave-Wüste, führt der Wüstenskorpion ein verborgenes Leben. Tagsüber zieht er sich unter Steine oder in selbst gegrabene, teils über zwei Meter tiefe, Wohnröhren zurück, die ihn vor Hitze und Austrocknung schützen. Erst mit Einbruch der Dunkelheit begibt sich der nachtaktive Jäger auf Nahrungssuche.
Das Beutespektrum ist beeindruckend, es reicht von Insekten, Spinnen und anderen Skorpionen bis hin zu kleinen Wirbeltieren wie Eidechsen oder Nagern.
Gefahr im Gepäck
„Skorpione können auch in den wärmeren Regionen Europas immer wieder unbemerkt in Gepäckstücke, Schuhe oder Kleidung gelangen und werden dann als blinde Passagiere aus dem Urlaub mitgebracht. Koffer und Taschen vor der Heimreise sorgfältig zu kontrollieren, kann ungewollte Begegnungen vermeiden.“ berichtet Zoodirektor Jeff Schreiner aus eigener schmerzvoller Erfahrung.
Kühle Grotte
In der abgedunkelten und kühlen Grotte des Haus des Meeres besteht die Möglichkeit den Haarigen Wüstenskorpion auch tagsüber gut zu Gesicht zu bekommen. Wer neugierig geworden ist, kann täglich zwischen 9 und 20 Uhr auf Entdeckungsreise gehen.

